„Markt der Ideen“: Digitale Ideen der Bürger für den Landkreis Neustadt

Grafenwöhr. Ideen sind gefragt. Der Landkreis Neustadt will die Digitalisierung verbessern. Dazu können sich Bürger digital und online beteiligen.

Bei der Bürgerbeteiligung können alle ihre Ideen, Wünsche und Kritik einbringen, um die Digitalisierung im Landkreis zu verbessern. Bild: Beate Luber
Bei der Bürgerbeteiligung können alle ihre Ideen, Wünsche und Kritik einbringen, um die Digitalisierung im Landkreis zu verbessern. Bild: Beate Luber
Landrat Andreas Meier, Barbara Mädl von der Wirtschaftsförderung, Bürger und Unternehmer Jürgen Sommer (von links) sowie Grafenwöhrs Bürgermeister Edga Knobloch (rechts). Bild: Beate Luber
Landrat Andreas Meier, Barbara Mädl von der Wirtschaftsförderung, Bürger und Unternehmer Jürgen Sommer (von links) sowie Grafenwöhrs Bürgermeister Edga Knobloch (rechts). Bild: Beate Luber
Martin Beier (rechts) und Jürgen Sommer wünschen sich Hilfe bei der Digitalisierung ihrer Unternehmen. Bild: Beate Luber
Martin Beier (rechts) und Jürgen Sommer wünschen sich Hilfe bei der Digitalisierung ihrer Unternehmen. Bild: Beate Luber
Der
Der „Markt der Ideen“ im Grafenwöhrer Sportzentrum. Bild: Beate Luber
Landrat Andreas Meier und Bürgermeister Edgar Knobloch bewundern den Wolf, den die Mitarbeiter des Naturparks Oberpfälzer Wald mitgebracht haben. Bei ihnen konnten die Kinder ein Quiz machen und Tierspuren lesen. Bild: Beate Luber
Landrat Andreas Meier und Bürgermeister Edgar Knobloch bewundern den Wolf, den die Mitarbeiter des Naturparks Oberpfälzer Wald mitgebracht haben. Bei ihnen konnten die Kinder ein Quiz machen und Tierspuren lesen. Bild: Beate Luber
Bernd und Madeleine Lober sind glückliche Landbewohner, wünschen sich jedoch auch besseren Netz- und Nahverkehrsausbau für ihre Kinder. Bild: Beate Luber
Bernd und Madeleine Lober sind glückliche Landbewohner, wünschen sich jedoch auch besseren Netz- und Nahverkehrsausbau für ihre Kinder. Bild: Beate Luber

Martin Baier aus Pressath verkauft Pilze und Beeren aus der Region. Für sein Unternehmen ist Digitalisierung entscheidend – und eine große Herausforderung. Seine Produkte online zu vertreiben und zu vermarkten, sei ein „wahnsinniger Zeitaufwand“. Er wünscht sich eine zentrale Plattform, über die regionale Produkte vermarktet werden. Damit ist er beim „Markt der Ideen“ genau richtig.

Digitalisierung und Kreisentwicklung

Der Landkreis Neustadt ist Modellregion für smartes Landleben. In vielen Projekten will er digitale Ideen umsetzen. Mit der Fördersumme von 1 Million Euro hat der Landkreis unter anderem schon einen Expertenworkshop abgehalten, in der die wichtigsten Herausforderungen der Region in der Digitalisierung und Kreisentwicklung bestimmt wurden.

Nun konnten auch alle Bürgerinnen und Bürger ein Wort mitreden. Bei dem „Markt der Ideen“ in Vohenstrauß und Grafenwöhr brachten sie Ideen und Kritik in den Bereichen Wirtschaft, Mobilität, Gesundheit, Bildung, Energie und Tourismus ein.

An Online-Umfrage teilnehmen und mitbestimmen

Auch digital können Landkreisbewohner an dem „Markt der Ideen“ teilnehmen. Dazu müssen sie sich registrieren und bei einer kleinen Umfrage mitmachen. Mehr Infos unter https://new.landkreise.digital/

Unter der Mail smart.innovativ@neustadt.de ist der Landkreis auch für eigene Ideen dankbar.

Auch Jürgen Sommer aus Pressath wünscht sich für seinen Einzelhandel für Büro- und Schreibwaren besseres Internet. Videokonferenzen seien oft nicht möglich. Auch der Facharztmangel sei ein Problem.

Madeleine und Bernd Lober aus Eschenbach sind mit ihren beiden Kindern zum „Markt der Ideen“ gekommen. Sie sind überzeugte Landkreisbewohner, wollen aber auch, dass der Internetempfang und das Angebot an Kindergartenplätzen vergrößert wird. Auch ein besserer ÖPNV steht auf der Wunschliste vieler Teilnehmenden.

Strategie mündet in konkrete Projekte

All diese Wünsche, Ideen und Kritik können die Besucherinnen und Besucher in dem Bürgerbeteiligungsformat an unterschiedlichen Stationen einbringen. Die Impulse fließen in eine Gesamtstrategie für den Landkreis, erklärt Barbara Mädl von der Wirtschaftsförderung. Doch es werde nicht nur bei Plänen und Strategien bleiben. Konkrete Projekte würden aus den Bürgerbeteiligungen entstehen, die die Digitalisierung im Landkreis verbessern werden, verspricht sie.

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