Mitterteicher feierten unter dem Maibaum

Mitterteich. Der städtische Bauhof stellte das 29 Meter lange Prachtexemplar von Baum im Stadtteil Anger auf. Danach wurde kräftig gefeiert.

Viele Mitterteicher ließen sich das Maibaumfest nicht entgehen. Foto: Werner Männer

Mit dem Lied „Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus…“ eröffnete die Stadtkapelle Mitterteich unter Leitung von Oliver Lipfert die Maibaumfeier am Vorabend des Ersten Mai im Stadtteil Anger. Zahlreiche Besucher freuten sich, dass nach der langen Corona-Quarantäne endlich wieder ohne Beschränkungen gefeiert werden konnte.

Wie schon in den vergangenen Jahren hat auch heuer der städtische Bauhof den Maibaum aufgestellt. Damit der Baum nicht gestohlen werden konnte, wurde er erst am früheren Samstag frisch aus der Wahl geschlagen und zum Anger transportiert.

Sieben Bauhof-Mitarbeiter im Einsatz

Vor Ort wurde dann am Anger das 29 Meter lange Baumstück gesäubert und geschmückt. Sieben Bauhof-Mitarbeiter waren damit mehrere Stunden beschäftigt, bis der Baum am Nachmittag aufgestellt werden konnte. Die beiden Kränze hatte Tage zuvor schon Stadtgärtner Willi Kilian mit seinen Helferinnen und Helfern vorbereitet. Um den Maibaum vor weiteren Attacken zu sichern, brachten die Arbeiter noch extra lange Eisen rund um den Baum an, damit er nicht abgesägt werden kann. 

Stadtkapelle spielte das Mailied

Gegen 16 Uhr marschierte dann die Stadtkapelle am Anger ein. Sie eröffnete nicht nur traditionell mit dem „Mailied“ die Feier, sondern sie gab noch ein etwa zweistündiges Standkonzert. Dies war gleichzeitig auch der Auftakt für den Mitterteicher Musiksommer. Bürgermeister Stefan Grillmeier freute sich in seiner Ansprache, dass endlich wieder ein Maibaumfest am Anger stattfinden konnte. Er dankte dem Bauhof und den Pfadfindern, die sich um den Bierausschank und das Grillgeschäft kümmerten.

750 Euro für die Ukraine-Hilfe

Das Wetter an diesem Tag war ideal. Der Hofladen am Anger lieferte Fleisch und Bratwürste und Willi Oppl lieferte den beliebten Zoigl. Den zahlreichen Besuchern und vor allem auch den Kindern gefiel es an diesem Nachmittag. Die Pfadfinder konnten am Schluss eine erfolgreiche Bilanz ziehen: für die Ukraine-Hilfe gingen durch den Verkauf insgesamt 750 Euro ein.

Foto Männer
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