Podcast mit der Hochschule Landshut: Karriere-Booster am Lernort Tirschenreuth

[Advertorial] Tirschenreuth. 175 Kilometer nördlich vom eigenen Studienstandort hat die Hochschule Landshut einen Studiengang am Start. Sebastian Gebauer, Leiter der Weiterbildungs-Akademie der Hochschule, und Stephanie Mähnert, Expertin fürs E-Learning erläutern die Einzigartigkeit des hybriden, berufsbegleitenden Studienprogramms Wirtschaftsingenieurwesen Energie und Logistik.

Wie es dazu kam, dass die niederbayerische Hochschule im Hohen Norden der Oberpfalz, eine halbe Auto-Stunde von der OTH Amberg-Weiden entfernt, eine Dependance errichtete, beschreibt Sebastian Gebauer, Leiter der Weiterbildungs-Akademie der Hochschule Landshut: „Dahinter versteckt sich eine ganz spannende Geschichte“, findet Gebauer.

„Wir haben vor einigen Jahren zusammen mit der Hochschule München eine Ausschreibung des bayerischen Wissenschaftsministeriums gewonnen, wo wir uns mit einem sehr guten Konzept für Studienangebote in Hochschul-fernen Regionen durchsetzen konnten.“

Das gibt’s nur in Tirschenreuth

Die Hochschule habe zunächst in Niederbayern damit begonnen, Lernorte zu etablieren: in Straubing und Hauzenberg. „Nach ein paar Jahren haben wir überlegt, wir sollten vielleicht auch in neue Regionen expandieren.“ Zusammen mit der OTH Regensburg und der Stadt habe man Tirschenreuth als Lernort in der nördlichen Oberpfalz ins Leben gerufen. „Wir haben bei einer Marktanalyse festgestellt, dass es den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Energie und Logistik sowohl von den Inhalten als auch von der Darreichungsformen in der Region noch nicht gibt.“

Wirtschaftsingenieurwesen könne man derzeit zwar auch an der OTH Amberg-Weiden studieren, aber nur in Vollzeit, beschreibt Gebauer ein Alleinstellungsmerkmal. „Bei uns handelt es sich um einen berufsbegleitenden Studiengang, den wir mit Online-Lehrangeboten wie Lehr-Videos unterfüttert haben, damit er sich ideal neben Beruf und Familie studieren lässt.“

Erfahrung im Bereich Fernstudium

Dabei kann der Chef der Weiterbildungsakademie, der selbst an der Entwicklung dieses Projektes beteiligt war, eine gehörige Portion Erfahrung im Bereich Fernstudium in die Waagschale werfen: „Ich habe zuvor mehrere Jahre an der Fernuniversität in Hagen gearbeitet.“ Deshalb bringe er eine gewisse Expertise mit, wenn es darum gehe, Präsenz-Studiengänge durch neue Fernstudien-Methoden zu erweitern und zu unterfüttern.

Die bisherigen Erfahrungen zeigten, dass die Studierenden auch im gesetzteren Alter mit den digitalen Instrumenten gut zurechtkämen: „Wir müssen den Studierenden nicht groß erklären, was E-Learning ist“, sieht Stephanie Mähnert, Expertin fürs E-Learning, ihre Klientel digital bereits gut gerüstet. „Das Schöne an den Lehr-Videos ist gerade, dass man sie je nach Lerntempo stoppen kann – an Stellen, an denen man etwas nicht verstanden hat, noch mal zurückspulen kann.“ Viele der Filme seien interaktiv gestaltet.

Lernen, wenn es Familie und Beruf zulassen

„Die Lernmaterialien sind so angelegt, dass man, egal wie alt man ist oder wie viele Vorerfahrungen man mitbringt, sofort einsteigen kann“, sagt die E-Learning-Beauftragte. Und falls es dennoch Fragen geben sollte, könne man auch im Forum mit den Studierenden oder über die Lernplattform mit den Dozierenden in Kontakt treten. „Und natürlich können sich alle auch immer an mich wenden“, bietet sie sich als menschliches Backup an. Die Lehr-Einheiten seien so aufgebaut, dass sich die Studierenden die Inhalte immer genau dann selbst aneignen können, wenn sie gerade Zeit haben und es mit Beruf und Familie zu vereinbaren ist.

„Mit den Übungen und den Tests können sie immer ihre Fortschritte überprüfen“, sagt Mähnert, „wie weit bin ich eigentlich?“ Und samstags, wenn die meisten Studierenden nicht arbeiteten, fänden am Lernort Tirschenreuth Präsenz-Veranstaltungen statt. „Oder der Dozent ist in Landshut und die Lernorte werden per Videokonferenz dazu geschaltet.“ Was unter der Woche im Hörsaal üblicherweise als reine Vorlesung vermittelt werde, werde hier professionell aufgezeichnet, optimal geschnitten und mit Animationen unterfüttert. „Wir haben viel Geld in die Hand genommen und ein eigenes Video-Studio ausgestattet, in dem wir diese Lehr-Videos produzieren“, sagt Gebauer, „dadurch können wir die Präsenz-Zeit, da, wo es Sinn macht, reduzieren.“

Lernort Tirschenreuth;: Studieren mit Altstadtflair gibt’s sonst nur in den alten Hochschul-Metropolen wie Heidelberg oder Prag. Bild: Klaus Schicker

Heimisch fühlen bei Kaffee und Kuchen

Die Zoom-Videokonferenzen seien konsequent interaktiv gestaltet: „Es ist nicht einfach nur so, dass da jemand am Stück seine Inhalte runterleiert“, betont Mähnert den medienpädagogischen Ansatz des Lehrkonzepts. „Die Studierenden können auch miteinander diskutieren, um die Themen zu vertiefen und einzuüben – sie sind da wirklich live dabei.“Fern-Hochschulen, wirft der Akademieleiter ein, hätten da ein völlig anderes Studien-Konzept: „Da bekommt man Studien-Skripte nach Hause geschickt, die man dann alleine am Schreibtisch durcharbeitet.“

Das Studium dort sei sehr, sehr einsam. „Und dementsprechend hoch sind dann auch die Abbruchquoten.“ Das habe für bestimmte Lebenslagen seine Berechtigung, aber es sei eine völlig andere Form des Studierens. „Wir versuchen mit diesem Studiengang, mit diesem Konzept, das Beste aus beiden Welten so ein bisschen zu vereinen“, verdeutlicht Gebauer. Hier komme auch das Zwischenmenschliche nicht zu kurz: „Wir haben vor Ort eine Kaffeeküche, es gibt hin und wieder auch Gebäck, einfach, damit sich die Studierenden dort heimisch fühlen.“ Mit Transpondern könnten diese die Räume auch unter der Woche für Lerngruppen-Treffen nutzen.

Lernort Tirschenreuth: Kleine Gruppen statt große Hörsäle, aber technisch auf dem neuesten Stand. Bild: Hochschule Landshut

Schlüsseltechnologien Energie und Logistik

Aber auch inhaltlich bringe die Hochschule Landshut für beide Schwerpunktsetzungen des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen Energie und Logistik viel Expertise mit. „Wir haben ein Technologiezentrum Energie in Ruhstorf an der Rott“, erläutert Gebauer, „wo wir zunehmend auch Praktika anbieten.“ Dort werde zum Beispiel in der Weiterentwicklung der Batterietechnik geforscht. Für das Zukunftsthema Energie, derzeit von zwei globalen Krisen tangiert, sieht Gebauer die Hochschule gerüstet: „Wir werden hier im Landkreis Landshut in den nächsten Jahren ein Wasserstoff-Forschungszentrum erhalten, woran auch die Hochschule Landshut beteiligt sein wird.“

Im Bereich Logistik hat die Hochschule 2016 ein Technologiezentrum für Produktion- und Logistik-Systeme in Dingolfing eröffnet – mit einer 900 Quadratmeter großen Muster- und Lehrfabrik. „Da können die Studierenden in Praxis-Elementen das theoretisch Gelernte in einer modern ausgestatteten Fabrik praktisch anwenden“, sagt Gebauer, „und Probleme und entsprechende Lösungsstrategien diskutieren.“

Vergangenes Jahr habe die Hochschule die ersten Studierenden dieses Studiengangs bei einer Absolventen-Feier verabschiedet: „Da waren noch keine Tirschenreuther dabei, weil wir dort vor Ort erst seit drei Jahren Studienangebote anbieten.“ Gebauer freue sich deshalb schon „auf die erste große Absolventen-Feier am Standort Tirschenreuth“.

Wirtschaftsingenieurwesen Energie und Logistik

  • Fachübergreifende Fähigkeiten in technischen und wirtschaftlichen Aspekten werden gleichermaßen von Unternehmern und Angestellten gefordert, um der Komplexität heutiger Wirtschaftsabläufe geeignet begegnen zu können. Aus diesem Grund sind Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsingenieurinnen als Fach- und Führungskräfte auf dem Arbeitsmarkt stark nachgefragt. Mit einem erfolgreich absolvierten Studium des Wirtschaftsingenieurwesens stehen einem viele Karrierewege offen.
  • Das Programm Digitales Studieren Bayern bietet Studierenden den berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen Energie & Logistik an, welcher die Bedürfnisse an eine moderne Weiterbildung erfüllt. Eine einzigartige Mischung aus Online- und Präsenz-Seminaren mit exzellenter Vor-Ort-Betreuung, die sich flexibel in den Alltag aus Beruf und Familie integrieren lassen.
  • Zudem werden mit den Vertiefungsrichtungen in Energie sowie Produktion & Logistik Themen gelehrt, die für Aufgaben in zukunftsorientierten Branchen vorbereiten. Im Rahmen eines Modulstudiums besteht auch die Möglichkeit, einzelne Module aus dem Programm zu belegen. Diese können unabhängig vom kompletten Studium besucht werden. Dadurch erhalten interessierte Personen einen guten Einblick in das Studienprogramm und haben die Möglichkeit, sich diese auf ein späteres Studium anrechnen zu lassen.

Über den Studiengang informiert Sie jederzeit persönlich:

Andreas Scholz
Studienkoordinator Tirschenreuth
Telefonnummer: + 49 (0)8586 – 3095
E-Mail: Andreas.Scholz@haw-landshut.de

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