Rücklagen trotz vieler Baumaßnahmen in Grafenwöhr

Grafenwöhr. Erschließungen und Sanierungen gab es in den letzten beiden Jahren zuhauf. Trotzdem verringerten sich die Schulden. Die Summe der Rücklagen liegt zum 31. Dezember 2021 bei über 3,5 Millionen Euro.

Die Bürgerversammlung in Grafenwöhr. Fotos: Renate Gradl
Die Bürgerversammlung in Grafenwöhr. Fotos: Renate Gradl
Renate Gradl
Renate Gradl

Die Bürgerversammlung konnte in der vergangenen Woche wieder mit einer Präsenzveranstaltung in der Aula der Grund- und Mittelschule durchgeführt werden. „Zuletzt wurden die Bürgerinnen und Bürger wegen der Corona-Pandemie nur mit einem Info-Blatt im Stadtanzeiger auf dem Laufenden gehalten“, erklärte Bürgermeister Edgar Knobloch.

Überblick über Baumaßnahmen

Das Stadtoberhaupt gab einen Überblick über die abgeschlossenen Baumaßnahmen in der Hopfenoher-/Pappenberger Straße (zirka 540.000 Euro), im Waldbad (Dachsanierung, 270.000 Euro), beim Kollermühlweg (72.000 Euro), in der Neuen Amberger Straße (48.400 Euro), und in der Felsmühlstraße-Pressather Straße (25.000 Euro).

Außerdem wurden die Radwege in Gößenreuth und bei der Kollermühle saniert, die Einhausung der Containerstellplätze in der Bahnhofssiedlung und im Geißmannskeller sowie beim Wohnmobilstellplatz am Waldbad die Randsteineinfassung vorgenommen. Bei der Naturbühne am Schönberg wurde der Zuschauerbereich mit Granitriesel befestigt. Der Städtische Bauhof war bei der Sanierung der Schaumbachbrücke beim Gewerbegebiet „Am Flugplatz“ tätig und hat beim Bauhof die Hangsicherung angebracht.

Rutschenanlage und Waldkindergarten

Neben der Generalsanierung der Stadthalle gilt es, die Umgestaltung der „Eichendorffstraße“, die Erschließung des Baugebietes „Am Bühl“ in Gößenreuth und den Neubau des Technikgebäudes im Waldbad fertig zu stellen. Die voraussichtliche Fertigstellung der Rutschenanlage ist zu Beginn der Waldbadsaison 2023. Der Waldkindergarten soll bereits im kommenden Sommer/Herbst fertig werden. „Der Wagen wurde bereits bestellt“, informierte Knobloch.

Im Laufen sei auch die Erweiterung der Stadtbücherei und die Sanierung der Toilettenanlage. Für den Sommer sind die Umgestaltung des Museums, die Erschließung des „Industriegebietes Hütten Nord“, die Sanierung der Toilettenanlage im Feuerwehrhaus Hütten sowie die Deckensanierungen im Kreuzungsbereich „Felsleite“ und in der „Bierlohstraße“ geplant.

Erst im kommenden Jahr wird mit der Umgestaltung der Oberen und Unteren Torstraße mit Pflegamtsgasse sowie mit dem Umbau der Verwaltungsgebäude am Marktplatz begonnen.

Angeschaffte Geräte im Stadtgebiet

Im Stadtgebiet sind auch verschiedene Geräte angeschafft worden, wie eine Seilbahn und den Matschpark im Waldbad, die „Viper“ im Stadtpark, ein Springbrunnen im Stadtweiher, eine Schaukel in der Kerschensteiner Straße, ein Klettergerüst im Kindergarten Hütten sowie mehrere Seniorensitzbänke. Die Stadtgärtnerei erhielt einen Doppelkabinen-Pritschenwagen und die Feuerwehren, was sie für ihre Einsätze benötigen. – „Die Feuerwehren sind heilig. Die Arbeit der Freiwilligen ist unbezahlbar“, betonte Knobloch, der auch einen Überblick über die Bebauungspläne und die Baulandentwicklung gab.

Gut aufgestellt ist Grafenwöhr auch in kultureller Hinsicht. Von Mai bis Dezember sind Auftritte auf der Naturbühne am Schönberg und das Schlemmerkino, der „Bühnensommer im Theaterdreieck“, eine inszenierte Stadtführung, das Bürgerfest, der Annamarkt mit Annafest, ein Streetfood-Festival, die Wiedereröffnung der Stadthalle, der Oberpfälzer Adventsmarkt und das Weihnachtskonzert der USAREUR-Band geplant.

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