So sieht das neue Logo der Nordoberpfalz aus: Neue Dachmarke für Direktvermarktung

Nordoberpfalz. 150 Direktvermarkter gibt es in der Nordoberpfalz. Eine Agentur hat für sie ein neues Markenzeichen entwickelt. Hier sind die Reaktionen darauf.

Drei Fans hat die Dachmarke schonmal mindestens:  Die Landräte Roland Grillmeier und Andreas Meier sowie Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher. Bild: Beate Luber
Drei Fans hat die Dachmarke schonmal mindestens: Die Landräte Roland Grillmeier und Andreas Meier sowie Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher. Bild: Beate Luber
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Drei Fans hat die Dachmarke schonmal mindestens:  Die Landräte Roland Grillmeier und Andreas Meier sowie Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher. Bild: Beate Luber
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Die eine brennt Schnaps, der andere backt Brot, der nächste macht Käse. Zusammen präsentieren sie eine Vielfalt von Produkten, die direkt vor unserer Haustür wachsen und weiterverarbeitet werden. Doch wer heimische Lebensmittel herstellt und direkt vermarktet, hat es oft nicht so ganz einfach, sein Produkt bekannt zu machen.

Deshalb haben sich 150 Direktvermarkterinnen und -vermarkter aus den Kreisen Neustadt, Tirschenreuth, und der Stadt Weiden 2018 zusammengeschlossen, um auf einer gemeinsamen Plattform ihre Produkte zu vertreiben.

Doch wer etwas gemeinsam vermarkten will, braucht eine Marke. Diese hat eine Agentur aus Schwaben nach einer Reihe von Workshops erstellt, gefördert durch das Heimatministerium. Dass die Gestaltung solch einer Marke alles andere als banal ist, zeigt André Kinne von der Agentur Brandgrad.

Die Identität und Eigenwahrnehmung der Nordoberpfälzer spielt eine Rolle. „Wir sind ehrlich und bodenständig“ oder „Wir sind verwandlungsfähig! Wir mussten uns immer anpassen“ gab er als Beispiele. So entstand ein grafisches Logo aus den Lettern der Nordoberpfalz, das, wie Kinné zeigte, in Farbe und schwarz-weiß, in klein und groß funktioniert.

„Ich find’s geil“

Der besondere Service für die Direktvermarkter: Sie können es überall draufdrucken, wo sie wollen (Brottüten, Flaschenlabels, Broschüren), und können auch ihre eigenen Logos oder Markensprüche integrieren.

Die Landräte zumindest sind begeistert. „Ich find’s geil, wie man auf gut oberpfälzisch sagt“, sagte Neustadts Landrat Andreas Meier. Er erinnerte auch angesichts des Ukraine-Krieges und der Lieferengpässe daran, wie wichtig regionale Produktion ist. Auch Roland Grillmeier, Landrat von Tirschenreuth, befand: „Einfach top.“ Das Potential der Dachmarke müssten die Produzentinnen und Produzenten jetzt nutzen. Auch Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher: „Ich bin begeistert.“

Bierdeckel, Kochschürze und Tragetasche mit dem Logo, die die Gäste mitnehmen können, haben sich in kurzer Zeit etabliert. Landrat Grillmeier will bis zum Rest des Abends am Schafferhof die Kochschürze mit der neuen Dachmarke nicht mehr ablegen.

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