Starkes Schreinerhandwerk: Gesellenpreis geht nach Speinshart

Windischeschenbach. Im Schreinerwettbewerb "Die Gute Form" standen drei Gesellen aus der Nordoberpfalz ganz oben auf dem Treppchen.

Leonhard Kellner, Sebastian Raab, Kreishandwerksmeister Erich Sperber, Max Rodler, Johannes Pfalz und Obermeister Wolfgang Seifried (von links). Foto: Reinhard Kreuzer

„Das Handwerk hat goldenen Boden, das zeigt sich bei den frischen Gesellen, die mit viel Engagement und Kreativität an die Arbeit gingen“, meinte Obermeister Wolfgang Seifried bei der Preisverteilung des Gestaltungswettbewerbes der Schreinergesellen. Der Wettbewerb „Die Gute Form“ im Schreinerhandwerk zeichnete exzellent gestaltete Gesellenstücke
aus. Eine Experten-Jury wählte die Stücke aus. Nun wurde der Sieger auf Oberpfalzebene bekannt gegeben.

Top Drei aus Werkstätten in Speinshart und Windischeschenbach

Den ersten Preis holte sich Max Rodler von der Schreinerei Rödel in Speinshart mit seinem Werkstück „Trompetenkoffer“, Sebastian Raab kam auf den zweiten Platz mit dem Werkstück „Staffelei“ und als Dritter überzeugte Johannes Pfalz mit seiner „Telefonbank“ – beide sind bei der Firma Volante in Windischeschenbach beschäftigt. Max Rodler darf nun auf Landesebene in München sein Gesellenstück ausstellen.

Jury lobt die hohe Qualität

Die handwerkliche Qualität bewertete die Jury mit Architekt Christoph Thomas, Schreinermeister Leonhard Kellner, der die Formgebung und Gestaltung bewertete, Anita Gmeiner von der Stadt und Obermeister Seifried. Alle 18 eingereichten Arbeiten seien auf sehr hohem Niveau entstanden, es sei bemerkenswert, wenn junge Menschen Mut zeigen und sich einem Wettbewerb stellen.

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