tonART gibt beim Waldthurner Kultursommer wunderbar den Ton an

Waldthurn. Einen musikalischen Hochgenuss bot der Kultursommer-Abend für alle Beteiligten. Chorgesang, Alphornklänge und vieles mehr machten den Abend komplett.

tonART, unter der Leitung von Christoph Pausch, bot ein vielfältiges Programm für die Gäste. Bild: Franz Völkl

Die Verantwortlichen des Chors tonART switchten am Freitag kurzerhand den LandKULTUR – Konzertort witterungsbedingt vom Lennesriether Kirchgarten in die Waldthurner Vereinshalle um. Der zweite Bürgermeister Roman Bauer freute sich, dass neben dem Waldthurner Ehrenbürger und Musikkenner Josef Müllner – Siffertn Sepp – eine stattliche Zahl an begeisterten Zuhörern, aber auch verschiedene Gruppen der Einladung von tonART gefolgt waren.

Breit gefächertes Repertoire

LandKULTUR ist ein Segen für das kulturelle Leben auf dem Land und hier in der Marktgemeinde, so Bauer. Das kurzweilige Konzert zeigte ein breitgefächertes Repertoire, welches tonART mit ihrem coolen und sehr professionellen Chorleiter Christoph Pausch den musikalischen Gästen bieten konnten. Dona nobis pacem sang der Chor zusammen mit den Besuchern zur Einstimmung. Viva la Vida, bei dem Pausch am E-Piano begleitete oder beim Sommerpalsam, bei dem sogar die Spatzen außerhalb der Halle in das offene Tor hineinzwitscherten.

Alphörner und Dreigesang

Die Schellenberger Alphornbläser mit Maria und Bernhard Träger aus Waldkirch, Inge Hirschleb aus Michldorf und Christian Albrecht vom Fiedlbühl ließen mit ihren vier riesigen Alphörnern ihre bemerkenswert reine Töne in das Areal der Vereinshalle erschallen. Triangel mit Marina Daubenmerkl am E-Piano begleitend, brachte wiederum eine weitere Facette ihres gesanglichen Könnens. Doris Völkl (Alt), Steffi Daubenmerkl (Mezzosopran) und Andrea Götz zeigten auch an diesem Abend mit beispielsweise „Hätte ich die Liebe nicht“ ihre besondere Klasse des Dreigesang.

„What a wonderful world.“ trotz Krisenzeiten

Wer ist das?, fragten sich einige Zuhörer, als Peter Ermer aus Altenstadt/WN die Bühne mit seiner Gitarre betrat. Von der Lennesriether Sitzweil war dieser bereits bekannt, der 21-jährige Musikstudent intonierte perfekt so manches schwierige Gitarrenstück und brachte dann auch bei Eric Claptons Tears in Heaven seine gesanglichen Fähigkeiten zu Gehör. Der ehemalige Regensburger Domspatz sang trotz der derzeitigen Krisenlage in der Welt von einer „What a wonderful world.“

Wellerman-Shanty zum Abschluss

Den Schluss des rundherum gelungenen tonART Abends mit Gästen bildeten die Hauptprotagonisten von tonART unter anderem mit dem neuseeländischen Volkslied Wellerman, das so manchen gar rhythmisch in die Beine ging. Ein abwechslungsreicher Abend mit viel LandKULTUR pur, der den Zuhörern sichtlich Spaß gemacht hat.

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