Trotz glühender Hitze: Kulinarische Spezialitäten aus dem Backofen

Ilsenbach. Das Backofenfest war trotz der enormen Hitze ein Riesen Erfolg. Neben köstlichen Backwaren und deftigen Leckereien sorgte die böhmische Blasmusik für einen gelungenen Sonntag.

Rudi Kreuzer (links) und Karl Heinz Thoma (rechts) beim Anschüren des Backofens. Bild: Reinhard Kreuzer
Rudi Kreuzer (links) und Karl Heinz Thoma (rechts) beim Anschüren des Backofens. Bild: Reinhard Kreuzer
Auch die Kleinen konnten sich in der Hüpfburg bestens vergnügen. Bild: Reinhard Kreuzer
Auch die Kleinen konnten sich in der Hüpfburg bestens vergnügen. Bild: Reinhard Kreuzer
Die vielen Bankreihen der aufgestellten Pavillons waren gut gefüllt. Bild: Reinhard Kreuzer
Die vielen Bankreihen der aufgestellten Pavillons waren gut gefüllt. Bild: Reinhard Kreuzer
Ein eingespieltes Team sorgte für die Bewirtung der Gäste, die in Schlangen zum Mittagessen anstanden. Bild: Reinhard Kreuzer
Ein eingespieltes Team sorgte für die Bewirtung der Gäste, die in Schlangen zum Mittagessen anstanden. Bild: Reinhard Kreuzer
Reinhard Kreuzer
Reinhard Kreuzer
Reinhard Kreuzer
Reinhard Kreuzer

Es ist schon ein eingespieltes Team, die Organisatoren und Helfer rund um das Backofenfest in Ilsenbach. Was sie im Vorfeld und an diesem heißen Tag für ihre Gäste auf die Beine stellten war top. Das würdigten auch die Besucher, die gar weit über die Gemeindegrenzen in die Dorfmitte des kleinen Ortes kamen. Alle feierten das mittlerweile 20. Backofenfest.

Vereine bei Organisation beteiligt

Das Jubiläum hätten sie schon vor zwei Jahren gehabt, doch die Pandemie ließ es nicht zu. Federführend war heuer die Feuerwehr mit Vorsitzendem Rudi Kreuzer und seinen Helfern. Eingebunden waren der Faschingsverein Stammtisch Botzersreuth, neben der Feuerwehr auch die Krieger- und Soldatenkameradschaft Ilsenbach, die sich um die Angebote beim Mittagessen kümmerten. Die Speisekarte war umfassend.

Der Backofen glühte

Wichtigster Partner jedoch ist der Verein für Dorf- und Brauchtumspflege am Backofen. Wenn der nicht feuern würde, gäbe es keine Brote, keinen Kuchen, einiges ist bereits tags zuvor schon ausgebacken worden.

So konnte das Backofenfest am Sonntagvormittag starten, die Ausgabe von Schäuferle, Schweinshaxn, Sur- und Kammbraten oder auch Leberkäs mit Kartoffelsalat oder auch Knödel war gewährleistet. Für die Ofenbefeuerung waren Rudi Kreuzer und Karl Heinz Thoma zuständig. Die Besucher stellten sich in Schlange an.

Grillgut für den kleinen Hunger

Und wer bei dieser Hitze nicht so viel Hunger mitbrachte, dem diente der Stand nebenan. Dort reichten die Kameraden der Feuerwehr Bratwürste und Grillfleisch aus. Der Faschingsverein hatte Käse mit Brezen aufgeschnitten, sie brutzelten Dotsch und reichten Apfelmus dazu. Selbst gegrillte Makrelen zusammen mit Brot aus dem Backofen rundeten das Angebot ab.

Mittagessen im Freien

Nach dem Mittagessen feuerte Rudi Kreuzer und sein Vize Karl Heinz Thoma als Bäcker den Ofen wiederum an. Die vorbereiteten Sauerteigbrot, welche die Damen um Michaela Treml schon abgewogen und geformt hatten, wurde mit Schießern in den Ofen geschoben. 60 Brote wurden gebacken und auch Kunden befriedigt, die Brote vorbestellt hatten. Schon am Samstag knisterte Holz im Ofen, insgesamt waren 120 Schmier-, Klecksel-, Käs-, Zwiebel- und Mohnkuchen gebacken.

Großer Andrang am Tresen

Schließlich zog Kaffeeduft durch die Reihen und die Kaffeestube im Feuerwehrhaus war mit leckeren Kuchen und Torten auf den Ansturm bestens vorbereitet. Am Ausschank der Getränke der Moosbacher Brauerei hatten die Bierzapfer und Ausschenker voll zu tun, die Bedienungen kamen den Bestellung nicht so schnell nach, als die Halbe Radler, Weizen oder Zoigl ausgetrunken war.

Böhmische Musik zur Unterhaltung

Für die musikalische Unterhaltung sorgte schon zum 17. Mal die tschechische Kapelle „Sedmihorka“. Sie hatte viele böhmischen Stücke in ihrem Programm, unterhielt auch gesanglich mit deutschen Zeltschlagern, prostete den Zuhörern immer wieder zu. Pünktlich um 14 Uhr startete Alfons Scharnagl eine Kirchenführung durch die St. Johannkirche. Die Kirche St. Johannes der Täufer in Ilsenbach geht auf eine mittelalterliche Gründung im 10. Jahrhundert zurück. Sie steht unter Denkmalschutz.

Schmetterlinge sausten durch die Bankreihen

Für die kleinen Gäste war am Nachmittag Abwechslung genug geboten. Wer sich in der Hüpfburg vergnügte und genug geschwitzt hatte, war froh, sich am Schminktisch Blumendekoration oder auch Schmetterlinge auf die Wangen zaubern zu lassen, um so als Biene Maja oder mit Glitzeraugen umher zu laufen.

Oldtimer-Action für die Kleinen

Auch auf die Oldtimer-Traktoren hatten sich einige Kinder gesetzt, die Ausstellung mit älteren Modellen, aber auch Gartengeräte und Fahrzeuge um Holzerntegeräte stieß auf reges Interesse. Bestens besucht waren dann die Zelte, Pavillons und überdachte Bierbänke, die als Schutz gegen die direkte Sonnenbestahlung dienten. Jene waren bis zum Abend gut gefüllt.

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