Vortrag über den Krieg in der Ukraine: „Welche Antwort kann die Demokratie geben?“

Weiden. „Der russische Krieg in der Ukraine - Welche Antwort kann die Demokratie geben?“ ist eine Podiumsdiskussion überschrieben, zu der die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft am Dienstag, 17. Mai, 18.30 Uhr, in die Dotscheria (Hetzenrichter Straße 20) einlädt.

Ukrainische Soldaten stoßen auf Bilder des Grauens. Bild: Botschaft der Ukraine in Berlin

Mit der russischen Invasion in die Ukraine ist die Nachkriegsordnung endgültig überholt und der
lange europäische Frieden vorbei. Gewissheiten, die für über 30 Jahre galten, sind überholt und
stehen infrage. Die Abhängigkeit des westlichen Wohlstandes von fossilen Brennstoffen ist
offensichtlich, die Gestaltung einer Energiewende ist unausweichlich.

Infolge des russischen Krieges stellen sich die Fragen zu den Folgen eines Krieges neu, da sich wie auch in den vergangenen Jahren das menschliche Leid von Vertreibung und Flucht wiederholt, ebenso die Fragen nach militärischer Beteiligung und wie groß das Engagement der europäischen Staaten werden kann?

Künftige Friedensordnung

Die Diskussion soll einen Anstoß geben, welche Aspekte in eine zukünftige Friedensordnung einfließen können. Fritz Felgentreu, ehemaliger verteidigungspolitischer Sprecher der SPD im
Bundestag, und Anna Forstner, Mitglied im Landesvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bayern, werden gemeinsam über den russischen Krieg in der Ukraine und die sich daraus ergebenden Herausforderungen für die Gesellschaft sprechen. Die Moderation wird Herbert Schmid von der GEW Nordoberpfalz übernehmen.

Anmeldungen per E-Mail an raul.vitzthum@gew.bayern.

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