Windischeschenbach liegt nun in „Meisterhand“

Windischeschenbach. Windischeschenbach kann sich seit April über einen frisch gebackenen Wassermeister freuen.

Bürgermeister Budnik gratulierte dem frisch gebackenen Meister Sebastian Plödt zur bestandenen Prüfung. Bild: Karlheinz Budnik

Es war ein erfreulicher Anlass, als Bürgermeister Karlheinz Budnik die beiden städtischen Wasserwarte Karl Stangl und Sebastian Plödt an ihrem Arbeitsplatz am Hochbehälter bei Gleißenthal aufsuchte. Grund war die bestandene Meisterprüfung von Sebastian Plödt. Budnik gratulierte dem frisch „gebackenen“ Meister zur bestandenen Prüfung und überreichte das Prüfungszeugnis der Meisterschule.

Zu den ersten Gratulanten zählte neben Geschäftsleiter Markus Kindsgrab auch „Altmeister“ Karl Stangl, der seit vielen Jahren den Aufgabenbereich des Wasserwartes bei der Stadt kompetent und mit großem Engagement ausführt.

Gelernter Anlagenmechaniker mit viel Berufserfahrung

Plödt ist gelernter Anlagenmechaniker. Der 34-Jährige arbeitete viele Jahre als Monteur bei der Firma Bad und Heizung Sperber, ehe er zum 1. Januar 2019 seinen Dienst bei der Stadt Windicheschenbach am Wasserwerk antrat. Bereits im September 2020 begann der die Ausbildung zum Wassermeister, die sich dann allerdings aufgrund der Einschränkungen in der Pandemie etwas länger als geplant hinzog.

Im Januar 2022 absolvierte er die letzten Prüfungsaufgaben. Im April 2022 erreichte schließlich die Stadt das Prüfungszeugnis mit dem erwarteten Ergebnis „Bestanden“. Budnik betonte, dass insbesondere die Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge (Wasser und Abwasser) bei der Stadt Windischeschenbach nun in „Meisterhand“ lägen. „Nicht zuletzt für unsere Bürgerinnen und Bürger legen wir wichtige Aufgaben in fachmännische Hände“, betont Budnik.

Das Wasserwerk Windischeschenbach

Das Wasserwerk Windischeschenbach fördert über ihre drei Tiefbrunnen circa 110.000 m³ pro Jahr. Über zwei Aufbereitungsstufen, Enteisenung, Entmanganung und Entsäuerung, wird das zutage geförderte Wasser vom Wasserwerk in den Hochbehälter gepumpt. Von dort aus fließt das Wasser im freien Auslauf in das Versorgungsgebiet Windischeschenbach zu den rund 1.500 Haushalten.

Für die Versorgung der Bereiche der ehemaligen Gemeinden Neuhaus, Bernstein und Naabdemenreuth, unterhält das Wasserwerk Windischeschenbach insgesamt ein Rohrleitungsnetz mit einer Gesamtlänge von 90 km. Das benötigte Trinkwasser für diese Bereiche der Stadt wird vom Zweckverband Steinwaldgruppe bezogen.

Wichtigstes Lebensmittel: Wasser

„Unser oberstes Ziel ist es, unser wichtigstes Lebensmittel Wasser in hygienisch einwandfreier Qualität, in der erforderlichen Menge, mit ausreichend Druck und mit einer hohen Versorgungssicherheit zur Verfügung zu stellen. Dies wird unter anderem durch einen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst sichergestellt“, betont Budnik.

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