„mamazone-oberpfalz“ feiert ersten gemeinsamen Gottesdienst

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Michldorf. Zum ersten Mal, seit Bestehen der Brustkrebs-Selbsthilfegruppe „mamazone-oberpfalz“ wurde Gottesdienst gefeiert. Da zwei Frauen der Gruppe und ein Unterstützer bereits verstorben sind, war es allen Betroffenen wichtig, zu deren Gedenken zusammen zu kommen. Vorstand und Regionaleiterin Sieglinde Schärtl organsierte mit Bischöflich Geistlichen Rat Pfarrer Alfons Forster den Gedenk-Gottesdienst.

Unterstützt wurde sie von Regionalleiterin Gisela Hüttner und beide verfassten die Fürbitten für die Verstorbenen, Angehörigen und die Erkrankten. Die St. Ulrich-Kirche in Michldorf war bis auf den letzten Platz gefüllt. Mit dem ausgesuchten Psalm aus dem Alten Testament wollten Pfarrer Forster und Leserin Erika Joneitis allen zeigen, dass Gott sie auch im finsteren Tal immer begleitet. Bei der Meditation ging Joneitis auf das Glücklich-Sein ein und wie froh alle Frauen seien, dass sie sich kennen würden.

Bischöflich Geistlicher Rat Pfarrer Alfons Forster (am Altar) gedachte mit den Betroffenen und deren Angehörigen von mamazone-oberpfalz der Verstorbenen, für die je eine Kerze am Bild entzündet wurde.

Bischöflich Geistlicher Rat Pfarrer Alfons Forster (am Altar) gedachte mit den Betroffenen und deren Angehörigen von mamazone-oberpfalz der Verstorbenen, für die je eine Kerze am Bild entzündet wurde.

Gedenken an Simone Müller

Im November verstarb Simone Müller aus Weiden im Alter von 43 Jahren. „Sie war eine Kämpferin, hat alles Schmerzliche über sich ergehen lassen und bei klarem Verstand ausgehalten“, so Hüttner in der von ihr verfassten Fürbitte. Simone Müllers Tochter sprach in ihrer Fürbitte die liebevollen Worte und Taten ihrer Mutter an.

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Fürbitten für Monika Götz und Hand Hopf

Marga Fojtik stellte in einer weiteren Fürbitte die heimtückische Krankheit und den Tod von Monika Götz aus Parkstein, die einige Tage vor dem Gottesdienst 64 Jahre alt geworden wäre, heraus. Uschi Kaiser gedachte Hans Hopf aus Weiden, dessen Frau ebenfalls eine Betroffene ist. Er hatte sich statt Blumen Spenden für die Gruppe gewünscht. Für alle drei war ein Bild aufgestellt und davor brannte eine Kerze, welche die Angehörigen auf die Gräber brachten. In weiteren Fürbitten erzählten die Frauen von Trauer, Geborgenheit, Kraft und Hoffnung. Pfarrer Forster ging in der Predigt darauf ein, wie wie bunt das Leben ist.

Umrandet wurde der Gedenkgottesdienst durch Lieder von Brigitte Träger, den Toten Hosen dun Heidi Reil. Die gemeinsam gesungenen Lieder wurden von Organist Peter Hösl auf der Orgel begleitet.

Nach der kirchlichen Zeremonie dankte Schärtl mit einem Präsent im Namen aller Herrn Pfarrer Forster, der Mesnerin und den Ministranten. Sie betonte, wie dieser Gottesdienst die Gruppe bestärkt habe und dass es bei dem einen Mal nicht bleiben wird. So wird man sich auch 2017 – am zweiten Mittwoch im Januar – zur Stärkung in der Kirche treffen, „denn der Glaube gibt Mut, Kraft und beseelt.“  Im Anschluss trafen sich alle zum  Monatstreff im Gasthof Maier in Leuchtenberg.

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