Truppenübungsplatz Grafenwöhr: Reservisten üben den Ernstfall

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Grafenwöhr. Der Hubschrauber fliegt über die Köpfe der Soldaten hinweg, am Boden marschieren die Kameraden zur Kampfübung: Was nach Kriegsspiel aussieht, ist eine militärische Übung auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Hier übten die Reservisten der Bundeswehr unter der Leitung von Hauptfeldwebel André Potzler den Einsatz. 

Von Jürgen Masching

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Schon am Freitag rückten die ersten Kameraden auf der Schießbahn 211 des 7th Army Training Command an und bereiteten die Übung vor. Ein Zusammenspiel von Komplexität und Binationalität. Am Morgen begann die gemeinsame Übung mit der Theorie, dann ging es an verschiedenen Stationen ans Eingemachte: Bei einer Kampfübung bargen, versorgten und sicherten die Reservisten Verwundete und transportierten sie ab. Verladen wurden die Verletzten in den Humvee HMMWV medic oder als besonderes Highlight in einen UH-60 Blackhawk Hubschrauber aus dem Jahr 1985. Er war mit einigen tausend Flugstunden der älteste seiner Art. Auch der militärische Notruf in einer Gefahrensituation und ein nachgestelltes Gefecht stand auf dem Übungsprogramm. Nach einem kurzen Marsch standen die Reservisten unter Beschuss. Während des Angriff mussten die Verwundeten sofort aus dem Gefahrenbereich gebracht, versorgt und bis zum Abtransport betreut werden.

Nach gut zwei Stunden zog Thomas Baldauf, Dienstgradhöchster der Übung, ein zufriedenes Fazit: „Es war eine hervorragend organisierte Übung“, so der Tenor aller Reservisten. „Wie bei einem echten Einsatz haben wir Herausforderungen im Verbund gemeistert“. Bevor der Tag zu Ende ging, durften die Kameraden noch die Flugeigenschaften der Blackhawk testen.

André Potzler dankte nach der erfolgreichen Übung speziell der DMV Grafenwöhr für die Bereitstellung der Fahrzeuge, den Kameraden aus Pfreimd für die Verpflegung, dem ArtBtl 131 aus Weiden für die bereitgestellte Übungsmunition, dem 2nd Cavalry Regiment aus Vilseck für die medizinischen Ausbilder und des HMMWV und dem C-CO 214h AVN für die Blackhawk. Das Resümee des Hauptfeldwebels:

Das war die erste Übung in dieser Form – aber es wird nicht die letzte bleiben.“

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4 Kommentare

  1. Hm, macht töten lernen wirklich so viel Spaß?
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    Besser wäre es, sie würden UNSERE Heimat schützen, anstatt in Einsätze ausserhalb Deutschlands zu schicken mit der Begründung, es diene dem Schutz Deutschlands…
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    Eigentlich wurde die Bundeswehr eben zum Schutze unseres Landes gegründet und sollte NIE WIEDER Krieg führen! Nur leider sind Gesetze zu leicht zu ändern…
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    Es wäre an der zeit, all unsere Jungs aus sämtlichen Krisengebieten heraus zu holen, INKLUSIVE der Türkei, sie haben dort NICHTS verloren! Und dazu gehören auch die Einsatzgebiete an der russischen Grenze!

  2. Wie kann man einen Soldaten unterstellen, dass er in der Armee ist, weil ihm töten Spaß macht? Sie haben wohl keine Ahnung über die Bedeutung einer Armee oder Politik. Schön, dass sie in einer Traumwelt leben, wo sie glauben, dass Soldaten überflüssig wären. Das ist leider nicht so. Gerade Soldaten in Deutschland sind freiwillig im Militär und im Auslandseinsatz. Der Beruf ist nicht für jedermann was und ich persönlich bin auch Pazifist und hasse den Gedanken an Krieg- aber mein Mann ist im Militär- aber bestimmt nicht, weil ihm töten Spaß macht auch wenn man den sinn bestimmter berufe nicht versteht, sollte man nicht einfach loslabern, wenn man keine Ahnung davon hat

    • Naja wenn sich das dumme Deutschland einfach von der Nato verabschieden würde, wären wenigstens unsere Soldaten sicher. Viele begreifen leider den Ernst an der russischen Grenze noch nicht…

    • Ach und wenn dann Russland anrückt, dann sind wir froh über die Nato… warum sind denn dt und amerikanisch Soldaten dort? Bestimmt nicht, weil die Gegend dort so bezaubernd ist…

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