Dornröschenschlaf einer Traditionsgaststätte ist vorbei

Weiherhammer. Ein neuer Pächter bringt das gastronomische Leben in die ehemalige OWV-Hütte Weiherhammer zurück.

Neben gutem Essen und Trinken gab's eine Portion Erholung mit Biergartenstimmung dazu. Bild: Gerhard Müller
Neben gutem Essen und Trinken gab’s eine Portion Erholung mit Biergartenstimmung dazu. Bild: Gerhard Müller
Gern lässt sich Bürgermeister Biller mit seinen Gemeinderäten ein Glas von den neuen Pächtern einschenken: v. l. die Wirte Simone Monath und Bastian Sollfrank, Wolfgang Krauß, BGM Ludwig Biller, Johanna Krauß und Mirko Bertl. Bild: Gerhard Müller
Gern lässt sich Bürgermeister Biller mit seinen Gemeinderäten ein Glas von den neuen Pächtern einschenken: v. l. die Wirte Simone Monath und Bastian Sollfrank, Wolfgang Krauß, BGM Ludwig Biller, Johanna Krauß und Mirko Bertl. Bild: Gerhard Müller
Neben gutem Essen und Trinken gab's eine Portion Erholung mit Biergartenstimmung dazu. Bild: Gerhard Müller
Gern lässt sich Bürgermeister Biller mit seinen Gemeinderäten ein Glas von den neuen Pächtern einschenken: v. l. die Wirte Simone Monath und Bastian Sollfrank, Wolfgang Krauß, BGM Ludwig Biller, Johanna Krauß und Mirko Bertl. Bild: Gerhard Müller

Es war ein langer, aber stetig abwärts verlaufender Weg, der mit der Schließung der OWV-Hütte Weiherhammer im August 2021 endete. Langjährige Verantwortungsträger im Verein waren amtsmüde geworden, Pächter der Gastronomie erfüllten die Erwartungen der Besucher vielleicht nicht auf die richtige Weise und neue Kräfte, die das beliebte Lokal wieder betreiben wollten, waren nicht mehr zu finden. Die immer wiederkehrenden Lockdowns und die damit ungewissen Öffnungsmöglichkeiten, sowie der Investitionsstau für notwendige Renovierungsarbeiten bereiteten den Vorpächtern immer wieder große Schwierigkeiten.

All das hat dazu geführt, dass letztendlich die Gemeinde das Gelände mit den Räumlichkeiten erwarb. Zielsetzung des Kaufes war der Wunsch nach Wiederbelebung des über Jahrzehnte gerne besuchten Ausflugsziels für Vereine, Stammtische, Familien und Festgesellschaften.

Geplante Eröffnung war nicht möglich

Die erste Bestandsanalyse zeigte, dass der Aufwand zur Wiederherstellung der Wirtschaftsräume die geplante Eröffnung im Juli 2022 nicht möglich machte. Vor allem die Küche musste den Vorschriften der gastronomischen Bewirtschaftung angepasst werden.

Stromleitungen, Umstellung der Energieversorgung und Zählerwechsel sorgten für größere Baustellen. Die gute Kooperation zwischen Bürgermeister Biller und den zukünftigen Pächtern Bastian Sollfrank und Simone Monath ermöglichte dennoch eine zügige Abarbeitung der einzelnen Gewerke, in gleich zuverlässiger Weise erbrachten die beauftragten Firmen ihre Leistungen für den Umbau.

Neue Heimat für Vereine

In erster Linie möchte der neue Pächter mit seiner Lebensgefährtin als erste Verantwortliche den Vereinen und Stammtischen eine neue Heimat bieten. Auch aus seinem alten Wirkungskreis in Pirk werden einige Wirtshausgemeinschaften die neue Waldwirtschaft als ihren regelmäßigen Treffpunkt nutzen.

Sollfrank wird hierzu auch die vielen Voraussetzungen, die das gesamte Gelände bietet, gerne nutzen. Die große und gemütliche Terrasse, der angrenzende Biergarten, ein Musikpavillon für Musikgruppen oder Aufführungen, die urigen und urtümlichen Innenräume bieten alle Grundlagen für ein Wohlfühlklima für Gäste zu den verschiedensten Anlässen.

Gelungene Vorbereitungen

Zur offiziellen Eröffnung freute sich Bürgermeister Biller mit einer Delegation seiner Gemeinderäte über die gelungenen Vorbereitungen. Letztendlich hat die gute Kooperation aller Beteiligten zu diesem guten Ende geführt und er wünschte mit einem Mitbringsel dem Pächterteam viel Freude und Erfolg für ihre zukünftige Arbeit.

Die Akzeptanz des gastronomischen Angebots spürte man bereits an diesem sonnigen Eröffnungstag. Die vielen Gäste waren sichtbar froh, wieder diese beliebten Lokalitäten besuchen zu können. Das Team in der Küche, am Ausschank und die flotten Bedienungen sorgten professionell dafür, dass keiner der Gäste lange auf Speis und Trank warten brauchte, die Vorfreude auf zukünftige Besuche wurde bei vielen der Besucher geweckt.

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