Verdienstmedaille für Eschenbacher mit Leib und Seele

Neustadt/WN. „Durch Ihren jahrzehntelangen, unermüdlichen Einsatz haben Sie das gesellschaftliche und kulturelle Leben der Stadt Eschenbach in der Oberpfalz maßgeblich positiv beeinflusst und Maßstäbe in Sachen Heimatpflege gesetzt“, sagte Landrat Andreas Meier. Das Lob war an Karlheinz Keck gerichtet. Für sein Engagement um seine Heimatstadt erhielt der frühere Apotheker eine ganz besondere Auszeichnung.

Landrat Meier überreichte dem 63-Jährigen die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

In unzähligen Stunden, ohne Rücksicht auf Freizeit und eigene Bedürfnisse, haben Sie sich zum Wohle der Allgemeinheit eingebracht und außerordentliche Verdienste erworben. Ich freue mich deshalb besonders, Ihnen die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland überreichen zu dürfen,

betonte der Landkreischef. Keck steht seit 1982 als erster Vorsitzender in der Verantwortung für den Heimatverein Eschenbach. In dieser Zeit ist die Mitgliederzahl auf 450 angewachsen. Ob Heimatabende, Lichtbildervorträge oder heimatgeschichtliche Ausstellungen, „Sie bringen Ihren ganzen Ideenreichtum und Ihre Kreativität in den Heimatverein mit ein“, sagte Meier in seiner Laudatio.

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Meilenstein „Taubnschusterhaus“

1994 mietete Keck das sogenannte „Taubnschusterhaus“ in Eschenbach für den Heimatverein an. Seitdem finden dort Lesungen, Konzerte, Jazz- und Lyrikabende oder Faschingsveranstaltungen statt. Im Innenhof werden Freilufttheateraufführungen und Weihnachtsmärkte abgehalten. „Die Aktivitäten rund um das Taubnschusterhaus haben das kulturelle Leben in der Stadt Eschenbach außerordentlich bereichert“, anerkannte Meier.

Keck fungiert auch als Schriftleiter und Autor. Unter seiner Regie sind 35 Bände von „Heimat Eschenbach“, das Buch „Eschenbach und Speinshart – eine Chronik in alten Bildern und weitere Publikationen veröffentlicht worden. Das neueste Buch des Heimatvereins „Plempl, Bist und Bockl – Eschenbacher G’schichten“ habe Keck zu einem ganz wesentlichen Teil mitgestaltet.

Starke Frau an seiner Seite

„Deinem Engagement und Deinem Einsatz ist es zu verdanken, dass wir die Ausgangslage haben, auf der wir die nächste Jahrzehnte im Heimatverein arbeiten können“, freute sich Eschenbachs Bürgermeister Peter Lehr. Der Geehrte selbst reichte den Dank weiter:

Ich hätte all diese Dinge nicht machen können ohne meine Frau Juliane.

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Zur Verleihung der Verdienstmedaille begleiteten Karlheinz Keck (sitzend) Albert Furtner (von links), Bürgermeister Peter Lehr, Herta Thurn, Willi Trummer (Zweiter von rechts) und Ehefrau Juliane. Bild: B. Grimm

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