Von der Idee zum fertigen Businessplan

Kemnath. BayStartUP und die Coworkkem GmbH hatten Existenzgründer und -gründerinnen zu einem kostenlosen Workshop in das neue Coworkingspace nach Kemnath eingeladen.

Fabian Brunner von BayStartUP referierte bei dem Workshop im Coworkingspace Kemnath. Foto: Thomas Völkl

Von der Idee zum fertigen Businessplan: Den Weg dorthin zeigte Fabian Brunner von BayStartUP bei einem Workshop im Coworkingspace Kemnath auf. Zusammen mit BayStartUP, Bayerns größtem Beratungs- und Finanzierungsnetzwerk für Startups, lud Thomas Völkl von der Coworkkem GmbH alle Gründer und Gründerinnen sowie Interessierte zu einem kostenfreien Businessplanning Workshop nach Kemnath in das neue Coworkingspace ein.

Ideen für das eigene Geschäft

Im Rahmen des zweistündigen Workshops erwartete die Teilnehmer ein Crashkurs in Sachen Businessplanning und Informationen rund um den Businessplan Wettbewerb Nordbayern. In mehreren Schritten erarbeiteten dabei die Teilnehmer erste Ideen und Formulierungen für ihr eigenes Geschäft. Gemeinsam entwickelten sie ihre erste erfolgversprechende Geschäftsstrategie für die nächsten drei bis fünf Jahre.

„Der Businessplan“, so Fabian Brunner, „dient als Navigationshilfe für die Unternehmensgründung oder als detaillierte Vorbereitung einer Geschäftserweiterung – und ebenso als wichtige Visitenkarte bei der Ansprache potenzieller Partner und Investoren.“

Im Mittelpunkt steht die Geschäftsidee

Anhand zahlreicher Beispiele zeigte er auf, worauf bei der Entwicklung eines eigenen Businessplans zu achten ist. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich die Geschäftsidee, die möglichst klar und prägnant, aber dennoch einfach zu beschreiben ist. Neben dem eigenen Produkt, einer Dienstleistung oder Lösung geht es dann auch darum, den Kundennutzen so deutlich wie möglich zu beschreiben und das Marktumfeld und die Möglichkeiten zu beleuchten.

Konkrete Geschäftsmodelle vorgestellt

In einem weiteren Schritt kann dann das eigene Geschäftsmodell konkretisiert werden. Hier zeigte Brunner verschiedene Modelle, wie das Canvas Modell oder den 2Pager auf und lieferte anhand möglicher Geschäftsmodelle von Flixbus und Stihl konkrete Beispiele. Durch diese Impulse konnten sich die Teilnehmer ein gutes Bild von den zu erwarteten Aufgaben rund um ihren Businessplan machen.

Letztendlich gehe es bei der Erstellung eines Businessplans immer auch darum, mit möglichst vielen Menschen die eigene Idee zu besprechen und sich Feedback einzuholen, betonte der Referent. Nur so werde aus einer Idee ein erfolgreiches Geschäftsmodell und damit auch ein erfolgreiches Unternehmen.

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