Danke Fix! Pleystein verneigt sich

Pleystein. Am Freitag, dem Vorabend des Multi-Kulti-Festes, wurde dessen Ideengeber Helmut Rewitzer gedacht.

Ein Gedenken mit viel Musik, das hätte Fix gefallen. Foto: Walter Beyerlein
Ein Gedenken mit viel Musik, das hätte Fix gefallen. Foto: Walter Beyerlein
Bernhard Voit hob die Kulturellen Dienste Rewitzers hervor Foto: Walter Beyerlein
Bernhard Voit hob die Kulturellen Dienste Rewitzers hervor Foto: Walter Beyerlein
Gedenken an einen engagrierten und großherzigen Mitbürger. Foto: Walter Beyerlein
Gedenken an einen engagrierten und großherzigen Mitbürger. Foto: Walter Beyerlein
Kirchenzug zu Ehren von Helmut Rewitzer. Foto: Walter Beyerlein
Kirchenzug zu Ehren von Helmut Rewitzer. Foto: Walter Beyerlein
Einen festen Platz in Pleystein. Foto: Walter Beyerlein
Einen festen Platz in Pleystein. Foto: Walter Beyerlein
Foto: Walter Beyerlein
Foto: Walter Beyerlein
Foto: Walter Beyerlein
Foto: Walter Beyerlein
Foto: Walter Beyerlein

Mit Helmut „Fix“ Rewitzers ist am 14. April 2020 ein äußerst engagierter Bürger Pleysteins mit er 63 Jahren gestorben. Damals ließen die Coronabestimmungen keine Beisetzung im großen Rahmen zu. Am Freitag, dem Vorabend des Multi-Kulti-Festes, wurde dem Ideengeber gedacht.

Ich heiße Helmut Rewitzer und bin ein Mensch.

Überlieferte Vorstellung von Helmut Rewitzer

Am Kirchenzug vom Rathaus aus in die Stadtpfarrkirche folgten der Stadtkapelle Pleystein die Familie des Verstorbenen, die Stadtspitze und eine Vielzahl von Vereinen. Elf Fahnenabordnungen ließen das Engagement Helmut Rewitzers, allgemein nur als „Fix“ bekannt, deutlich werden.

Ein Mensch mit großem Herzen

Helmut Rewitzer liebte das Leben über alle Maße, sagte Pater Stefan Weig in seiner Ansprache und er war Familienmensch, Vereinsmensch und Kulturmensch. „Vor allem war Fix bodenständig und ist zu seiner Heimat Pleystein nach längerer Abwesenheit wieder zurückgekehrt“, so Weig weiter. Der Pater beschrieb „Fix“ als sozial eingestellten Menschen, der auch die Geselligkeit liebte, ein offenes Herz für die Belange der Menschen hatte – er habe das Menschsein gelebt.

An Vereinsgeschichte mitgeschrieben

Altbürgermeister Johann Walbrunn listete das Engagement in den Vereinen auf. Er hob im Besonderen hervor, dass der Verstorbenen von 2001 an fast zwei Jahrzehnte die Vereinsgemeinschaft Pleystein als deren Vorsitzender führte. Hier habe er viele Ideen und Visionen umgesetzt, vor allem sei er bemüht gewesen, aus dem Bürgerfest mehr zu machen.

So sei aus der „Italienischen Nacht“ das „Multi-Kulti-Fest“ entstanden, das über die Region hinaus Bekanntheitsgrad erlangte. Helmut Rewitzer habe es aber auch mit Blick auf seine berufliche Tätigkeit als Religionslehrer verstanden, die Jugend zu begeistern.

Immer zielgerichtet

Der Männergesangverein 1895 Pleystein gab dem Gedenkgottesdienst für seinen Sangesbruder Helmut Rewitzer einen würdigen Rahmen. Bürgermeister Rainer Rewitzer gedachte am Gedenkstein in der Kreuzberganlage des ehemaligen Stadtrates. Das Pleysteiner Stadtoberhaupt erinnerte daran, dass sein Cousin immer mit klaren Vorgaben seine Ziele verfolgte.

Ein Mann der Kultur

Bernhard Voit würdigte als Mitgründer des Kulturkreises Pleystein den ehemaligen Vorsitzenden. Der Kulturkreis sei im Jahr 1980 gegründet worden, bei der Gründung sei sogar die Showband Ambros Seelos aufgetreten, erinnerte Bernhard Voit. So hat der Kulturkreis auch das erste Starkbierfest in der Region abgehalten und zu Weihnachten für die Senioren Theater gespielt.

Trotz beruflich bedingter Trennung habe ihn und den „Fix“ diese Anfangszeit im Kulturkreis zusammengeschweißt. Jetzt müsse Helmut Rewitzer schlicht Dank für die Zeit im Kulturkreis gesagt werden.

Das hätte Fix gefallen

Angeführt von der Stadtkapelle Pleystein zogen die Gäste der Gedenkfeier zurück zum Marktplatz. Dort fand die Feier mit einer großen Party mit Hans Reidels „New-Orleans-Joymakers“ ihren Abschluss.

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