Drogen im Hinterteil

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Waldsassen. Wo ein 27-Jähriger seine Drogen versteckte, hätten die Polizisten das Rauschgift nicht vermutet. Den kleinen Beutel fassten die Beamten dann nur noch mit Handschuhen an. 

Wo ein 27-Jähriger seine Drogen versteckte, hätten die Polizisten das Rauschgift nicht vermutet. Symbolbild: Archiv.

Schleierfahnder haben bei der Kontrolle eines Autos auf der Bundesstraße 299 ein ungewöhnliches Drogenversteck „entdeckt“. „Was eigentlich als Ausscheidungsorgan hinlänglich bekannt ist, nutzte der Beifahrer als rektales Depot“, heißt es seitens der Polizei. Er hatte Betäubungsmittel in seinem After versteckt.

Im Ortsteil Naßgütl an der B299 war den Beamten ein Mercedes mit ausländischer Zulassung aufgefallen. Bei der Personenkontrolle des Fahrers (32) und seinem Beifahrers (27) ergaben sich Hinweise darauf, dass der 27-Jährige Drogen bei sich hatte. Die Beamten staunten nicht schlecht, als er aus seinem Hinterteil einen kleinen Beutel mit verbotenen Substanzen zog, den er zuvor rektal eingebracht hatte.

„Der Beutel mit illegalem Inhalt wurde durch die Beamten – unter gezielter Verwendung von Einmalhandschuhen – vor Ort sichergestellt“, versichert ein Polizeisprecher. Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen sind beide Männer, nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft, wieder entlassen worden.

Sie haben sich jetzt wegen der illegalen Einfuhr von Betäubungsmitteln zu verantworten. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Weiden.

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