Christkindlmarkt, Gastronomen und Bauernmarkt – runder Tisch für Lösungen

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Weiden. Die Stadtverwaltung und die Gastronomen der Innenstadt führten vorgestern ein Gespräch im Alten Eichamt über die Nutzung der öffentlichen Flächen der Innenstadt. Zuvor hatte es Kritik seitens der Gastronomen wegen des Christkindlmarktes gegeben. 

Öffentliche Flächen der Innenstadt sind in den nächsten Monaten sowohl für Gastronomen als auch für die Planungen zu einem neuen Christkindlmarktkonzept wichtiger Platz, damit Abstände von Kunden eingehalten werden können. Bereits vor einigen Tagen hatten schon die Marktbeschicker des Wochenmarktes zugestimmt, während der Zeit des Christkindlmarktes auf den Naabwiesenparkplatz auszuweichen.

Damit Gastronomen und Christkindlmarktbeschicker den nach wie vor knappen Raum am Oberen und Unteren Markt gemeinsam nutzen können, moderierte Bürgermeister Lothar Höher gemeinsam mit Marktmeister Peter Rackl das Gespräch. Höher: „Ich habe das Gespräch gerne geführt, denn es war wichtig, dass wir gemeinsam eine einvernehmliche Lösung finden.“

Anträge für mehr Fläche einreichen

Im Ergebnis können ab sofort alle Gastronomen der Innenstadt Sondernutzungsflächen bei der Stadtverwaltung beantragen. Der Antrag muss eine detaillierte Angabe der geplanten Fläche, deren Ausgestaltung und die Vorlage eines Schutz- und Hygienekonzeptes nach der geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung enthalten. Es wird darauf hingewiesen, dass Nutzungen nur unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben, insbesondere des Brandschutzes, erlaubnisfähig sind.

Die Antragsunterlagen können postalisch oder gebündelt unter sondernutzung@weiden.de eingereicht werden. Nach Weihnachten wird das Gespräch zwischen Stadtverwaltung, Gastronomen und Marktbeschickern des Bauernmarktes und des Christkindlmarktes fortgeführt.

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4 Kommentare

  1. Wolfgang Göldner schreibt:

    Sehr gut. Miteinander erreicht man es. Vielen Dank.

  2. Eine wirkliche Lösung wäre, den Christkindlmarkt heuer ausfallen zu lassen und die Gastronomen, die sich am Markt immer mehr ausbreiten, stark reduzieren. Man kommt dort an manchen Stellen kaum noch durch, von Einhaltung des Abstands ganz zu schweigen.

  3. Könnte man den weihnachtsmarkt nicht in den park verlegen dann hätten die gastronomen ihren platz und die betreiber vom Weihnachtsmarkt auch.

  4. Ich frage mich immer wieder: „Warum die Menschen, die auf mehr Abstand pochen, zu „Rush-Hur“ in die Innenstadt gehen“. Wenn man Angst um eigene Gesundheit hat, macht man einen großen Bogen um die Menschenversammlungen. Die Gastronomen haben auch das Recht – das Recht eigene Existenz aufrechtzuerhalten.

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