„Noisepollution Rockrevue“ begeistern im „Kulturbahnhof“

Weiden. Ein Jonas kommt selten allein - „Noisepollution Rockrevue“ begeistern mit ihrem Auftritt im „Kulturbahnhof“.

„Vom gestalterischen Mittel zum musikalischen Statement“ – „Noisepollution Rockrevue“ hinterlässt einen besonderen Eindruck im Parapluie. Foto: Helmut Kunz
Foto: Helmut Kunz
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Allein schon die Übereinstimmung bei den Vornamen stach heraus: Jeder der drei Musiker hieß Jonas. Atmosphäre war das Zauberwort, mit dem sich die „Noisepollution Rockrevue“ am Freitagabend auf der „Biergarten-Live Stage“ von Bands abhob, deren Fokus ähnlich auf der Musik der 1960er bis 1980er Jahre liegt.

Denn das Trio bezog am Freitagabend im „Parapluie“ auch Einflüsse aus Blues, Country, Folk und Jazz in ihr cremig leichtes Spiel mit ein. Dabei coverten sie nicht, sondern interpretierten.

„Federleichter Easy-Listening-Sound“

Einen besonderen Platz im federleichten Easy-Listening-Sound der Band nahm der dreistimmige Chorgesang ein, den Jonas Kalnbach (Guitar), Jonas Martin (Drums) und Jonas Vohmann (Bass) vom gestalterischen Mittel zum musikalischen Statement erhoben haben. Man sollte sich aber von den feinen Harmonien nicht täuschen lassen. Denn in ihnen waren pointiert Widerhaken en masse verborgen.

Eine exquisite Songauswahl von Bands wie Steely Dan, Sting, Eric Clapton, The Eagles, Billy Joel, The Beatles, Aerosmith, Deep Purple, Elton John, Neil Young oder The Band bürgte für ein kurzweiliges Konzerterlebnis. Spielfreude, Geschmack und Kreativität waren das Credo der Combo, die neben unzähligen Konzerten in Clubs, Kneipen und auf Open Airs unter anderem als Support für den früheren Creedence Clearwater Revival-Chef (CCR) John Fogerty und The Hooters aufgetreten sind.

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