Nach Corona-Pause: Endlich eine Neuauflage des Rollstuhltags

Weiden. Nach der Pandemie-Zwangspause konnte die Fachschule für Heilerziehungspflege endlich wieder ihren Projekttag "Rollstuhl" durchführen. Dieses Mal machten gleich zwei Jahrgänge mit.

Nach der Corona-Zwangspause konnte jetzt endlich wieder der Rollstuhl-Projekttag stattfinden. Foto: Sabine Schuchart

Nach zwei Jahren coronabedingter Pause konnte die bfz Fachschule für Heilerziehungspflege Weiden, endlich dem Projekt „Rollstuhltag“ wieder neues Leben einhauchen. Erstmals nahm daran nicht nur eine Klasse, sondern sowohl der erste als auch der zweite Jahrgang der angehenden Fachkräfte teil.

Sanitätshaus stellt Rollstühle zur Verfügung

Eingeteilt in Tandemgruppe und ausgestattet mit diversen Arbeitsaufträgen, konnten die Schülerinnen einen Einblick in den Alltag eines Rollstuhlfahrers gewinnen. Ein Weidener Sanitätshauses stellte, wie auch schon in den Jahren zuvor, eine große Anzahl verschiedener Rollstühle zu Verfügung.

Verschiedene Aufgaben mussten absolviert werden

Nach einer Einweisung durch das Fachpersonal konnten die Schülerinnen direkt losstarten. Aufgaben wie beispielsweise die Erkundung verschiedener barrierefreier Einkaufsmöglichkeiten, die Papiermüll- und Pfandflaschenentsorgung, das Bedienen von Bankautomaten, die Möglichkeiten für Rollstuhlfahrer im Fitnessstudio und die Nutzung verschiedener öffentlicher Einrichtungen standen auf dem Tagesplan.

Rollstuhlwechsel nach drei Stunden

In einem Zeitraum von sechs Stunden erledigten die Schüler ihre Aufträge, wobei nach drei Stunden ein Rollstuhlwechsel stattfand. Gemeinsam mit Alexander Grundler, dem Behindertenbeauftragten der Stadt Weiden, fand ein Gespräch statt, bei dem die Schüler ihre Erfahrungen schilderten und viele offene Fragen beantwortet werden konnten. Zudem steuerte Grundler viel Wissenswertes aus seinem Alltag als Rollstuhlfahrer und seiner Arbeit als Behindertenbeauftragter der Stadt Weiden bei.

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