Trotz stimmlicher Probleme bis zum bitteren Ende durchgehalten

Weiden. „Blue Haze“, eines der Urgesteine der Weidener Musikszene, spielte am Freitag wieder starken Sound im Parapluie.

“Blue Haze“ begeisterten das “Live Stage”-Publikum im Parapluie. Foto: Helmut Kunz

Vorsichtshalber spielten „Blue Haze“ am Freitagabend im Innenraum des Parapluie, denn für einen Biergartenauftritt schien der Combo das Wetter zu unsicher. Die zahlreichen Gäste, die den Abend trotzdem draußen genossen, hörten den Sound deshalb leider nur gedämpft.

Dafür ging drinnen die Post ab. Trotz harter Konkurrenz in der aufgeheizten Innenstadt, wo fürs Bürgerfest „vorgeglüht“ wurde, nahmen die Fans vor der „Live Stage“ die Beine in die Hand, tanzten und waren dann am Ende genauso durchgeschwitzt wie die Musiker.

Ein Frontmann gibt alles

Die mussten natürlich noch etliche Zugaben geben, weil es drinnen kein vorgeschriebenes Konzertende gab. Obwohl er stimmlich angeschlagen war, hatte Frontmann Andi Dörfler bis zum bitteren Ende tapfer durchgehalten. Im zweiten Set hatte sich Günter Hagn seinen Bandkollegen von der Formation „Jara Milo“ für den Song „Honky Tonk Women“ auf die Bühne geholt.

Ein Programm speziell für kleinere Clubs

„Blue Haze“ brachte mit einem Akustik-Programm eigene Songs und auserwählte Klassiker mit neuem Sound auf die Bühne. Strom-Gitarren waren gegen Akustik-Klampfen ausgetauscht, was auf der Bühne zwar für eine intimere Stimmung sorgte, was aber trotzdem kraftvolle, dynamische Grooves und mitreißende Soli lieferte.

In diesem Jahr feiern „Blue Haze“ ihr 22-jähriges Bühnenjubiläum und werden nach ihrer CD “Hard Times” aus 2017 nun ihre zweite Scheibe veröffentlichen.

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