„Need NO Speed“ erreicht zweiten Platz bei bundesweiten Wettbewerb

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Weiden. Die Landkreise Neustadt/WN und Tirschenreuth sowie die Stadt Weiden nahmen mit der Initiative Need NO Speed erfolgreich an der Preisverleihung des 7. bundesweiten Wettbewerb „Innovative Suchtprävention vor Ort“ in Berlin teil. Need NO Speed erreichte den 2. Platz und nimmt somit ein Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro mit nach Hause.

"Need NO Speed" erreicht zweiten Platz bei bundesweiten Wettbewerb „Innovative Suchtprävention vor Ort“

Prämiert wurden vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention. Mit dem Projekt „Need NO Speed“ hierfür gemeinsam. Und der Aufwand hat sich gelohnt: Thomas Bauer, Leiter der Kriminalpolizei, Gerhard Krones, ehemaliger Leiter der Caritas Fachambulanz für Suchtfragen, Theresa Sowa, Stadtjugendring Weiden, Jürgen Preisinger, Vorsitzender des Kreisjugendring Tirschenreuth in Vertretung für den Landkreis Tirschenreuth, Martin Neumann, Geschäftsführer Kreisjugendring Neustadt in Vertretung für den Landkreis Neustadt, Tobias Reichelt, in Vertretung für die Stadt Weiden und Claus Kallmeier, Kriminalbeamter Kriminalpolizei Weiden nahmen am 22. Juni an der Preisverleihung in Berlin teil. Need NO Speed erfüllte viele wichtige Kriterien für den Wettbewerb. Das Projekt fokussiert in vielfältiger Weise auf den bislang noch wenig einbezogenen Suchtstoff Crystal Meth.

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"Need NO Speed" erreicht zweiten Platz bei bundesweiten Wettbewerb „Innovative Suchtprävention vor Ort“

Thomas Bauer (3. von links) bedankte sich bei allen Unterstützern.

Das Preisgeld verwendet Need NO Speed für aktuelle Projekte, wie z.B. ein Theaterprojekt mit der Max‐Reger‐Schule Weiden und „Das Magische Projekt e. V.“. Des Weiteren sind langfristige Schulprojekte in Vorbereitung (z.B. mit der Realschule in Auerbach, aber natürlich auch mit Schulen aus der nördlichen Oberpfalz), bei denen Need NO Speed die Schülerinnen und
Schüler, Eltern und das Lehrerkollegium das gesamte Schuljahr über mit Angeboten zur Prävention mit dem Fokus Crystal Meth und Legal Highs berät und begleitet. Ebenso veranstaltet Need NO Speed auch in diesem Jahr wieder ein kostenloses Eltern‐  und Angehörigenwochenende für und mit Eltern drogenkonsumierender Kinder.

Dank an alle Unterstützer

"Need NO Speed" erreicht zweiten Platz bei bundesweiten Wettbewerb „Innovative Suchtprävention vor Ort“

 

Bei einer Pressekonferenz durfte Thomas Bauer unter anderem den MdB Albert Rupprecht, den Landrat des Landkreises Tirschenreuth Wolfgang Lippert, den stellvertretenden Landrat des Landkreises Neustadt/WN und Florian Graf von der Stadt Weiden begrüßen.

"Need NO Speed" erreicht zweiten Platz bei bundesweiten Wettbewerb „Innovative Suchtprävention vor Ort“

Von links: Albert Nickl, Albert Rupprecht, Theresa Sowa.

Nach den Grußworten bedankte sich Bauer bei allen Unterstützern und wiederholte, welchen Stellenwert diese Auszeichnung auch für die nordoberpfälzische Region bedeutet. Insgesamt wurden 68 Bewerbungen eingereicht, darunter 12 Projekte aus Bayern. Die Nase vorne hatte allerdings Offenbach, mit dem Suchtthema Nummer 1 – nämlich Alkohol – belegte somit den ersten Platz.

 

Gerhard Krones, einer der treibenden Kräfte von Need NO Speed, fühlte sich bestätigt, dass die Arbeit sich auszahlt – ausruhen dürfe man sich auf dem Erfolg aber nicht. Florian Graf, Vertreter der Stadt Weiden begrüßte vor allem die gute Zusammenarbeit der Kommunen und danke auch nochmals allen Mitarbeitern von Need NO Speed. Albert Nickl freute sich für diese kleine Region riesig über das Erreichte:

„Wenn man gut säht, erreicht man eine gute Ernte“

meinte er und bot die weitere Unterstützung des Landkreises zu 100% an. Im Namen von Need NO Speed bedankte sich Thomas Bauer am Ende nochmals bei Landrat Meier, Landrat Lippert und Oberbürgermeister Seggewiß für das Vertrauen, Need NO Speed bei dem Wettbewerb ins Rennen zu schicken. Sein Dank galt auch den politischen Verantwortungsträgern MdB Uli Grötsch, MdB Reiner Meier und MdB Albert Rupprecht, die Need NO Speed in den letzten Jahren tatkräftig unterstützt haben.

Bilder: Oberpfalz-Aktuell/Masching

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