Begeisterungswelle für Gartenschau 2022 in Tirschenreuth: „Wir schaffen das“

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Tirschenreuth. Die Meldung, dass sich die Stadt Tirschenreuth für die Gartenschau ‚Natur in der Stadt 2022‘ bewirbt, „schlug medientechnisch ein wie eine Bombe“, so 1. Bürgermeister Franz Stahl. Es werde zwar eine „sportliche Angelegenheit“, schließlich bleiben nur noch sechs Jahre zur Durchführung, aber alle ziehen an einen Strang. Und soviel sei verraten: „Tirschenreuth hat gute Chancen. Das Konzept stimmt.“

Von Kristine Mann

Begeisterungswelle für Gartenschau 2022 in Tirschenreuth: "Wir schaffen das"

Das Konzept der Gartenschau 2022 in Tirschenreuth steht und auch die Begeisterung auf allen Seiten ist da. Jetzt muss nur noch der Vergabeausschuss mit der Bewerbung überzeugt werden. Von links: Florian Busl (SPD/Die Grünen), Elisa Scheibl (Planungsbüro NRT), Andreas Ockl (Stadtbaumeister), 1. Bürgermeister Franz Stahl, August Trießl (Stadtkämmer), 2. Bürgermeister Peter Gold, 3. Bürgermeister Norbert Schuller

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Genau zehn Jahre ist es her, dass sich Tirschenreuth für die Gartenschau 2013 bewarb – der Stolz und das Empfinden der vergangenen Gartenschau wirkt aber heute noch nach. Auch Gründe dafür, warum man sich im Stadtrat einstimmig für die Bewerbung entschied. Es fühle sich nach Tirschenreuths Bürgermeister Franz Stahl an wie ein „Deja Vu“, einen entscheidenden Unterschied gibt es trotzdem: Weil die Stadt Traunstein ihren Bewerbungszuschlag für die Landesgartenschau 2022 wieder zurückgab, ist der Durchführungszeitraum von eigentlich sieben Jahren auf sechs Jahre geschrumpft. Die Stadt Tirschenreuth sieht sich dieser Aufgabe aber gewachsen: „Unsere Idee war, das bisherige Konzept für die Gartenschau ‚Natur in Tirschenreuth 2013‘ weiterzuführen“, so Stahl. Dass Tirschenreuth erst vor „vor kurzem“ am Zuge war, ist für die Vergabe nicht ausschlaggebend: Wichtig ist ein gutes Konzept. Und das steht in Tirschenreuth bereits.

Umriss Gartenschau Tirschenreuth

Die Fläche für die Gartenschau 2022 in Tirschenreuth ist ungefähr 18 Hektar groß.

Beste Voraussetzungen für Erfolg

Für die Gartenschau „Natur in der Stadt 2022“ soll ein völlig neues Areal erschlossen werden, das im wahrsten Sinne des Wortes den Kreis zur Grundlage der Gartenschau 2013 schließt: Ein Rundum-Grüngürtel als Naherholungsziel und Treffpunkt für Generationen soll die Altstadt umringen. Und auch das Wohnen im Grüngürtel von Tirschenreuth wird damit attraktiv. Zu viele wolle man aber verständlicherweise noch nicht verraten – es handelt sich ja immer noch um einen Wettbewerb und die Konkurrenz schlafe nicht.

Die Chancen für die Gartenschau „Natur in der Stadt 2022“ in Tirschenreuth stehen aber gut. Beste Voraussetzungen sind gegeben, weil der Großteil der benötigten Grundstücke bereits der Stadt gehören und das die Planung erleichtert. Ergänzungen sind möglich und wären wie Franz Stahl es formuliert „zusätzliche Zuckerl“. Ein Vorteil könnte auch sein, dass Tirschenreuth und das Planungsbüro NRT „alte Hasen auf dem Gebiet“ sind: Schon für die Gartenschau 2013 wurde die Bewerbung gemeinsam bearbeitet. „Wir sind uns sicher wir können das schaffen. Das Konzept stimmt“, so Stahl. Die sportliche Bewerbungsfrist läuft übrigens noch bis zum 15. Januar 2017. Voraussichtlich bis Mitte Februar fällt ein Gremium dann die Entscheidung, wo die Gartenschau 2022 stattfindet.

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