Jahreshauptversammlung der JU Oberwildenau: „Wir wollen richtig!“

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Oberwildenau. „Das war wirklich ein Highlight, wie Ihr Euch beim Thema Bahnlärm engagiert habt“, lobte CSU Ortsvorsitzender Roland Rauch den Parteinachwuchs bei dessen Jahreshauptversammlung im Sportheim. Mitglieder der jungen Christsozialen waren in den Anliegerstraßen zur Bahnstrecke von Haustür zu Haustür marschiert, um die Anwohner zum Ausfüllen des Fragebogens im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zu ermuntern. Die Oberwildenauer nahmen das Angebot der JU gerne an, sodass die Gemeinde die höchste Zahl an ausgefüllten Fragebögen erreichte.

Von Benedikt Grimm 

Dennoch: „Das ist ein Thema, bei dem wir noch viel Zeit investieren müssen. Zwar ist geklärt, dass die Bahn mit Lärmschutz planen muss, aber dieser Lärmschutz steht noch nicht“, gab Rauch zu bedenken. Auch das Windelsacksystem in der Gemeinde gehe auf die Initiative der Jungen Union und von Marktrat Sebastian Hartl zurück. „Wir wollen und wir wollen richtig“, gab der CSU-Chef die Marschrichtung bei der bevorstehenden Kommunalwahl im Jahr 2020 vor.

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Hoher Frauenanteil

JU Ortsvorsitzender Maximilian Biehler informierte über die Strukturdaten des 31 Mitglieder zählenden Verbandes. So liegt das Durchschnittsalter der Mitglieder bei 24 Jahren. Eine Besonderheit sei der hohe Frauenanteil. Mit 51 Prozent weiblicher Mitglieder haben die Damen die Herren sogar überholt. Schriftführerin Claudia Pschierer erinnerte an die Aktivitäten im zurückliegenden Jahr. Die Kinderbelustigung beim Schlossfest sei sehr gut angekommen. Beim Neujahrsempfang der CSU und beim Kinderfasching zeichneten die jungen Christsozialen für den Ausschank verantwortlich. Ein „besonderes Dankeschön“ an die Bevölkerung sagte Schatzmeister Florian Kres für die rege Teilnahme am Johannisfeuer der jungen Schwarzen. Das Johannisfeuer sei die Haupteinnahmequelle der JU. Kres konnte von einem leicht gesteigerten Kassenstand berichten. JU Kreisvorsitzender Benedikt Grimm bat auf junge, politisch interessierte Leute zuzugehen.

Wir stehen gut da – sowohl im Kreisverband als auch auf Landesebene mit der neuen und starken Doppelspitze bei unserer Mutterpartei,

betonte Grimm. Ein Höhepunkt in der fast fünfzigjährigen Geschichte des Kreisverbandes sei die Kandidatur von Dr. Stephan Oetzinger für den Bayerischen Landtag. „Damit haben wir die einmalige Chance mit einem hervorragenden Kandidaten aus unseren Reihen im Münchner Maximilianeum vertreten zu sein“, sagte Grimm.

Eine traditionelle, fest im Jahresplanung verankerte Aktion der Jungen Union Oberwildenau ist die Christbaumsammlung im Januar. Bei der Jahreshauptversammlung erinnerte Vorsitzender Maximilian Biehler an die vielfältigen Tätigkeiten. Bild: JU Oberwildenau

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