Dorf mit toller Infrastuktur

Herausforderung: Angebote für Senioren und ärztliche Versorgung

Anzeige

Schwarzenbach. In Schwarzenbach läuft es gut, dennoch warten noch Herausforderungen. SPD-Landtagskandidatin Jutta Deiml und Bezirkstagskandidatin Brigitte Scharf verschafften sich bei Bürgermeister Thorsten Hallmann und einigen SPD Gemeinderäten einen Überblick.

Von Doris Mayer-Englhart

Schwarzenbach Besuch SPD

Die SPDler verschafften sich einen Überblick, über den Ort mit dem jüngsten Durschnittsalter der Region. Foto: Doris Mayer-Englhart

„Mit Vielem bin ich zufrieden“, beteuerte Hallmann beim Besuch der SPD-Kandidatinnen. Auf 1.180 Bürger ist das Dorf inzwischen angewachsen, dazu kommen noch Familien amerikanischer Soldaten. Über einen eigenen zweigruppigen Kindergarten mit einer Kinderkrippen-Gruppe verfügt der Ort, in dem es zudem im Schulverband mit Parkstein eine Grundschule gibt. 21 Kinder besuchen die angeschlossene Mittagsbetreuung.

Die jüngsten Landkreisbewohner

„Mit dem Ausbau vieler Siedlungen ist der Ort schnell gewachsen. Wir haben das jüngste Durchschnittsalter im Landkreis“, erzählt der Bürgermeister stolz. Ein reges Vereinsleben bei großer Vereinsdichte führe zu einem gut gefüllten Veranstaltungskalender. Allerdings liegen die Herausforderungen jetzt darin, sich auch für Menschen im Seniorenalter zu rüsten.#

Versorgung vor Ort gesichert

Im Zuge der Dorferneuerung wurde der Ausbau des Dorfplatzes barrierefrei gemacht. Der kürzlich eröffnete Dorfladen sichert die Versorgung vor Ort. Der Seniorenbeauftragte des Gemeinderats organisiert interessante Vorträge zu relevanten Themen.

Beispielsweise eine Tagespflegeeinrichtung schwebt dem Rathauschef für Schwarzenbach vor, um der demografischen Entwicklung entgegenzuwirken. Brigitte Scharf thematisierte die Idee von betreuten Wohnungen für Menschen mit Behinderungen. Bereits schon länger versucht die Gemeinde, eine ärztliche Versorgung vor Ort zu organisieren – bisher leider ohne Erfolg.

Leerstand bekämpfen

Ein weiteres Anliegen ist es, leerstehende Häuser in den Siedlungen zu vermeiden. Außerdem besteht der Wunsch, Schwarzenbach über den eigenen Bahnhof mit Verbindung nach Weiden oder Bayreuth in den VGN – Verkehrsverbund Nürnberg anzuschließen. „Eine große Baustelle für die Zukunft wird auch die Kläranlage“, berichtet Bürgermeister Hallmann. Dazu kommt ein weiteres Kanalnetz.

Die Kandidatinnen nahmen die Ideen und Vorschläge auf. Bei einem anschließenden Rundgang durch das Dorf verschafften sie sich einen Eindruck zur Infrastruktur. Ziel war schließlich der neu sanierte Ortskern rund um Kirche und Dorfladen. „Seit 2011 wurden knapp 4 Mio. € in die Sanierung nach dem Konzept „Marktplatz der Generationen“ investiert“, erläuterte der Bürgermeister, bevor der Dorfladen mit Cafe inspiziert wurde.

Schlagworte:

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.