Spende statt Weihnachtsgeschenk

Team der Radiologie sammelt 350 Euro für den Bunten Kreis Nordoberpfalz

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Weiden. Über eine Spende aus den eigenen Reihen konnte sich jetzt Marina Frister, Leiterin des Bunten Kreises Nordoberpfalz freuen. Denn statt einem gemeinsamen Weihnachtsgeschenk für den Chef gab es vom Team der Radiologie am Klinikum Weiden jetzt eine Spende für den Bunten Kreis – und damit konnte auch der nichtbeschenkte Chefarzt Prof. Dr. Christian Paetzel bestens leben.

Spende statt Weihnachtsgeschenk Bunter Kreis Radiologie

Marina Frister (vorne, r.) vom Bunten Kreis Nordoberpfalz konnte sich über eine Spende von 350 Euro vom Team der Radiologie um Petra Meissner (vorne, l.), Dr. Thomas Finkenzeller, (hinten, l.), Leiter des Neuroradiologischen Zentrums Nordostbayern, Chefarzt Prof. Dr. Christian Paetzel (hinten, 2.v.r.) und leitendem Oberarzt Dr. Karl Scheibl (hinten, r.) freuen. Auch Dr. Fritz Schneble (hinten, 2.v.l., Chefarzt der Kinderklinik, freute sich über die Spende der Kolleginnen und Kollegen. Bild: Kliniken Nordoberpfalz AG.

„Ich finde es eine tolle Idee und schön, dass die Idee dazu von unseren Mitarbeitern aus dem Haus kam. Und es haben sich viele Leute beteiligt, das macht es noch wertvoller“, so der Chefarzt der Radiologie. Den Anstoß hatte Petra Meissner aus dem Pflegeteam der Abteilung gegeben. Die Idee stieß auf tolle Resonanz und so kamen 350 Euro zusammen, die jetzt dem Bunten Kreis übergeben werden konnten.

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Unterstützung aus den eigenen Reihen

Dessen Leiterin, Marina Frister, zeigte sich begeistert von der Aktion: „Es ist deshalb besonders schön, weil es aus den eigenen Reihen kommt. Das zeigt uns, dass unsere Arbeit auch im eigenen Haus geschätzt wird.“ Dr. Fritz Schneble, Chefarzt der Kinderklinik, bestätigte diesen Eindruck. Der Bunte Kreis sei ein wichtiges Verbindungsglied zwischen Eltern und Klinik:

Und er bietet eine angesehene und hochwertige Versorgung!

Hilfe für 500 Familien

Für den Bunten Kreis sind Spenden wie diese unabdingbar für die tägliche Arbeit, die da beginnt, wo die Betreuung durch die Klinik endet – nämlich zu Hause. Seit Beginn der Nachsorge konnten rund 500 Familien unterstützt werden, zum Teil über einen Zeitraum von drei bis neun Monaten. Um die Hilfe zur Selbsthilfe anbieten zu können, ist man auf Spendengelder angewiesen, da die Unterstützung der gesetzlichen Krankenkassen oft nicht ausreicht. Durch Spenden kann aber individuell und unbürokratisch geholfen werden – bei therapeutischen Mitteln, der Finanzierung von Babyausstattung oder bei Fahrtkosten.

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