Mutter greift Lehrerin ihres Sohnes an

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Weiden. Weil der Junge mit dem Vorgehen seiner Lehrerin nicht einverstanden war, rief er kurzerhand seine Mutter zur Hilfe. Diese und ihr Begleiter griffen die Lehrkraft nicht nur verbal an.

Am Mittwoch kam es während einer Unterrichtsstunde gegen 11 Uhr zu einer Diskussion der Lehrerin (24) mit einem Schüler (12). Jener weigerte sich, seine Aufgaben zu erfüllen und auf die Lehrerin zu hören. Stattdessen rief er mit dem Handy seine Mutter (41) an. Diese kam unmittelbar darauf zur Schule, griff die junge Frau zunächst verbal, dann tätlich an. Ein bislang unbekannter männlicher Begleiter der Mutter gab der Geschädigten schließlich noch eine Ohrfeige. Die Lehrerin erlitt bei den Angriffen leichte Verletzungen.

Später kam die Mutter des Jungen ihrerseits zur Polizeiinspektion Weiden, um eine angebliche Körperverletzung der Lehrerin zum Nachteil des 12-Jährigen anzuzeigen. Sie habe den Jungen fest angepackt und hierbei verletzt.

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Die Schulleitung ist informiert, die Polizei Weiden ermittelt in der Sache.

 

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17 Kommentare

  1. Leser schreibt:

    Die ÜberMütter

  2. Bravo – so lernt die Jugend, dass man machen kann, was man will, ohne dass es Folgen hat. Würde mich nicht wundern, wenn der Schüler über kurz oder lang Straftaten verübt.

  3. Katharina Sipple schreibt:

    Wäre ich jemals auf die Idee gekommen, mich als Schülerin derartig unverschämt zu verhalten, wäre mit Sicherheit der Watschnbaum umgefallen. Allerdings mit mir als Empfängerin! Man hat schon lange gelernt, zwischen den Zeilen zu lesen und gewisse Inhalte abzuleiten. Es fällt mir schwer zu glauben, dass es sich bei der Mutter und ihrem Begleiter um Einheimische handelt.

  4. Hummer Harald schreibt:

    Lehrer und lehrerin sollten auch Erzieher sein. Das war früher so und heute ? Antiautoritäre Erziehung hat es soweit gebracht das die Kinder tun und lassen können was sie wollen und Niemand darf was dagegen tun. Und wenn sich dochmal einer wagt das Kind zur Mitarbeit aufzufordern dann kommt Mutti. Arme Kinder. ??Mir tun die Lehrer und Lehrerinnen leid.
    Mich wundert dann nicht das Lehrer solche Kandidaten links liegen lassen und mit 6en heimschicken. Wer regt sich dann auf ? Mutti

  5. Thomas Simow schreibt:

    Die taffe Mama sollte lernen, dass das Verhalten von Gluckenmüttern zur Ächtung des Sprösslings führen kann.

  6. Martina Wagner schreibt:

    Welchen Migrationshintergrund haben die Angreifer?

  7. Lothar Sliwka schreibt:

    Das gab es noch nie, dass eine Mutter zusammen mit einem noch dazu gerufenen Begleiter eine Lehrerin wegen einer Zurechtweisung schlägt. Es tut mir Leid, aber Sonja heißt die Mutter und Karl-Heinz heißt der Begleiter (soll der Großvater gewesen sein) 100% nicht.

  8. Werner schreibt:

    wie heisst denn der Junge? Max?, Robin?
    oder eher Mustafa oder Mohammed??

  9. Patrick schreibt:

    Es wird immer schlimmer und die Lehrer bekommen immer die Schuld ? finde ich nicht für richtig und der man der die Lehrerin geohrfeigt hat, bräuchte selber eine Ohrfeige und hoffentlich bekommt er auch seine Strafe!!!!

  10. Zohan schreibt:

    Mir tut nur die arme Lehrerin Leid, Sie hat noch nicht mal Ihr Referendariat begonnen und dann schon so etwas. Da ist es nicht verwunderlich, dass wir einen Lehrermangel haben. Wer will denn in so einer Schule unterrichten?

  11. Abdul Hasan schreibt:

    Zuerst einmal, Handgreiflichkeiten gegenüber Lehrern ist absolut inakzeptabel! Trotzdem wissen wir Unbeteiligten zu wenig über diesen Vorfall bzw kennen den genauen Hintergrund nicht.
    Ich kenne die Mutter und muss deswegen meinen Senf dazugeben.
    Gegen die 24-jährige Pädagogin, um die es geht, hatte es in Vergangenheit schon öfter Beschwerden von anderen Eltern gegeben. Unter anderem wegen Handgreiflichkeiten gegenüber Schülern. Diese sollen sogar bis zum Schulamt gegangen sein.
    In keiner einzigen Nachricht wurde angegeben, dass die Lehrerin im Vorfeld diesen bestimmten Schüler im Nacken fest zugepackt hat. Jedenfalls wird man nicht Grundlos geohrfeigt.
    Diese Lehrerin ist leider bekannt für solche Ausfälle!

    • Robert Richter schreibt:

      Ob mit oder ohne Grund, in einer zivilisierten Gesellschaft schlägt man niemanden ins Gesicht.

  12. Thomas Kargus schreibt:

    Hallo,

    Habe denn Jungen zufällig am selben Tag Nachmittag in einer Arztpraxis getroffen ..

    Er hat mir das geschildert,
    Es ging darum das er nicht auf die Toilette durfte.
    Er meinte die Lehrerin hatte ihn darauf zurück gehalten am Genick.

    Ich meinte, wieso konntest du nicht warten bis zum Stunden Wechsel?
    Er sagte darauf nichts..

    Ich glaube das er seiner Mutter lögen erzählte…

    Punkt..

  13. Alice Day schreibt:

    MIt 80%iger Wahrscheinlichkeit hat diese Lehrerin ihr Kreuz bei den Grünen gemacht. Also tuts mir mit 80%iger Wahrscheinlichkeit auch nicht leid für sie: Wie bestellt, so geliefert. Es werden noch lustige Zeiten für Lehrer (und alle anderen auch).

  14. Ingrid B. schreibt:

    Soweit sind wir in Deutschland gekommen.
    Hätte ich in meiner Jugend meinen Eltern erzählt das ich Ärger mit einem Lehrer hätte,hätte ich im Vofeld von diesen einiges einstecken müssen.In der Form von Hinter voll oder Klatschen.Inzwischen weiß ich:zu Recht.
    Lehrer sind keine Freunde,sondern Menschen die bemüht sind uns was beizubringen damit wir im Leben weiter kommen. Wir lesen immer mehr wie Lehrer durch bestimmte Gruppierungen gemobbt werden.
    Allein der Ablauf dieses Vorfalls lässt darauf schließen das die Mutter bzw der Sohn nicht in Deutschland geboren worden sind.Zuminst haben sie es nicht geschafft sich bei uns einzuleben und sich zu benehmen.
    Ich für meinen Teil bin froh eine deutsche Erziehung genossen zu haben.
    Respekt für andere zu zeigen auch wenn der andere mich ärgert,höflich zu bleiben auch wenn der andere ein Ars…..ist,freundlich zu bleiben egal wer mein gegenüber ist.
    Gedanken sind frei,aber ich muss diese nicht jedesmal mit der Faust nach außen kehren.
    Mal ehrlich,wenn der Sohn sich jetzt schon so verhält,soll er sich auf seine Ausbildung freuen,da läuft es anders und sowas wie in der Schule spricht sich rum und ist bei einer Jobsuche nicht wirklich förderlich.
    Diese Art Eltern werden ihre Kleinen meist noch lange begleiten dürfen,teils bis ins Jobcenter.
    Welcher Lehrherr tut sich so eine Familie an,das bedeutet nur Probleme.

  15. Ob eine 24-Jährige für die Unterrichtung von 12-Jährigen taugt, wage ich zu bezweifeln. Die Wahrheit liegt, wie so oft, wahrscheinlich in der Mitte. Sorgen muss man sich um die Verwahrlosung der Schüler (und auch der Gesellschaft) durch die Medien und eine damit einhergehende mangelnde Frustrationstoleranz machen.

  16. Wolfgang Lauer schreibt:

    Anzeigen und den Schüler der Schule verweisen in ganz Bayern verweigern dann kann er nach Hamburg zur Schule gehen das müsste die einzige Schule sein die ihn aufnimmt dem würde ich helfen
    Der wenn sich nur die Nase im Unterricht putzt bekänecervin betragen ne 6

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