Kein Futter für die Bienen: Besitzer ärgert sich über Sonnenblumen-Diebe

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Pressath. Andreas K. hatte im Mai begonnen, drei große Flächen auf seinem Besitz anzusäen. Es entstand jeweils eine dreimal 1ha große Blühwiese mit verschiedene Wild- und Kulturpflanzen.

Von Jürgen Masching

Knautia arvensis (Acker-Witwenblume) oder Plantago lanceolata (Spitzwegerich) sind nur einige davon. Die Bekannteste und auch nach außen hin sichtbarste Blume ist aber die Helianthus annuus oder die Sonnenblume.

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Und genau diese Blume wird besonders von Bienen und Hornissen geliebt und angeflogen. „Deswegen habe ich mich ja entschlossen, die Blühwiesen anzusäen“, so der Besitzer. Aber nun kommt es oft vor, dass Spaziergänger, Autofahrer oder andere Personen genau diese Sonnenblumen abschneiden. „Das macht mich etwas sauer und deswegen habe ich das Schild aufgestellt“, so Andreas K.

Rettet die Bienen

Rettet die Bienen war euer Wunsch.
Jetzt bin ich gewachsen auf diesem Feld, für alle Insekten dieser Welt.
Jetzt kommst du und schneidest mich ab, nun wird die Nahrung der Bienen wieder knapp.
Lass  mich am Leben, dann kann ich diese Nahrung geben.
Mit freundlichen Grüßen. Die Sonnenblume.“

Kurz, aber eindringlich steht das Schild nun vor den Feldern. Ob es etwas nützt wird sich zeigen. Aber man kann es verstehen, denn auf der Blumenwiese am Ortsausgang von Pressath kann man ein fröhliches Leben beobachten.

Fotos: Jürgen Masching

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