„Bereitschaftsdienst zwischen den Jahren hat exzellent funktioniert!“

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München/Nordoberpfalz. Der Ärztliche Bereitschaftsdienst hat in Bayern an den Weihnachtsfeiertagen und zum Jahreswechsel exzellent funktioniert. Das betont der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) in München.

Unter der Rufnummer 116117 in Bayern wurden im Zeitraum zwischen 24. Dezember 2020 und 3. Januar im neuen Jahr 73.685 telefonische Anfragen von Patienten bearbeitet, wie es in der Mitteilung heißt. Die durchschnittliche Wartezeit für die Anrufer lag bei 2:47 Minuten. Auch in den 125 Bereitschaftspraxen der KVB herrschte reger Betrieb: Hier wurden in den vergangenen zehn Tagen etwa 35.000 Patienten ambulant behandelt. Über den Fahrdienst der KVB wurden zudem 22.000 medizinisch notwendige Hausbesuche durchgeführt.

Aus Sicht des Vorstands der KVB hat der ambulante Versorgungsbereich damit auch unter den schwierigen Bedingungen der Corona-Pandemie seine Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die Kritik, die Rufnummer 116117 sei als „Corona-Impf-Hotline“ in Bayern schwierig erreichbar, wies der Vorstand der KVB – Dr. Wolfgang Krombholz, Dr. Pedro Schmelz und Dr. Claudia Ritter-Rupp – zurück: „Wir haben von Anfang an deutlich gemacht, dass die 116117 in Bayern keine Impf-Hotline ist. Über unsere Vermittlungs- und Beratungszentralen werden weder allgemeine Informationen über die Corona-Impfungen gegeben noch ist es möglich, hier Impftermine zu vereinbaren. Wer aus Bayern wegen der Corona-Impfung unter der 116117 anruft, wird über eine automatische Weiche an das jeweilige, kommunal betriebene Impfzentrum seiner Region weitergeleitet. Wann und wie diese Impfzentren telefonisch erreichbar sind, ist Sache der jeweiligen kommunalen Träger.“

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In gemeinsamen Impfzentrum von Landkreis Neustadt/WN und der Weiden ist Träger zum Beispiel der BRK Kreisverband.

Der Vorstand der KVB verweist in diesem Zusammenhang auf das umfassende Online-Informationsangebot des Bayerischen Gesundheitsministeriums. Bei allgemeinen Fragen rund um das Thema Impfen kann man sich auch an die Hotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unter (09131) 6808 5101 wenden.

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