Irmgard Maier kocht sich in die Herzen

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Leuchtenberg. Wirtin Irmgard Meier ist berühmt berüchtigt für ihre guten Kochkünste, ihre herzliche Art und ein besonderes Gedächtnis für Telefonnummer. 

Von Sieglinde Schärtl 

Irmgard Maier Leuchtenberg Lindenhof Wirtin

Die „Lindenhof-Wirtin“ Irmgard Maier hat ihren 50. Geburtstag gefeiert. An ihrem geliebten Herd blüht die Leuchtenbergerin auf und verwöhnt ihre Gäste. Sie ist überzeugt: Ihr „Superteam“ trägt einen großen Teil zu ihrem Erfolg bei. Bild: Sieglinde Schärtl.

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„Lindenhof“-Wirtin Irmgard Maier ist 50 Jahre alt geworden, aber ohne große Feier. Ihr selbst spielt das eigentlich sogar sehr in die Karten: „Ich mag es nicht, wenn so ein großes Aufheben gemacht wird“, sagt die bescheidene „Neufünzigerin“. Die freundliche Art der liebenswerten Wirtin ist weit über die Grenzen des Marktes Leuchtenberg bekannt. Vor allem ihre Gaststätte und Pension – beides betreibt sie mit ihrem Mann Alfons – sind eine bekannte Adresse für sehr viele Goldsteigwanderer.

Irmgard Maier ist am 30. Dezember 1970 in Döllnitz als drittes Kind (insgesamt fünf) von Erna und Moritz Rieder geboren. In Leuchtenberg hat sie die Grundschule, in Vohenstrauß die Hauptschule (heute Mittelschule) besucht. Danach folgte eine Ausbildung zur Verkäuferin in Weiden.

Durch die Fußballleidenschaft ihres ältesten Bruders Alfred hat sie ihren Mann Alfons Maier kennengelernt – beide haben damals im Verein in Leuchtenberg gespielt. Geheiratet haben die beiden am 13. Oktober 1990, 1992 wurde Sohn Daniel geboren. Am Hochzeitstag fünf Jahre später folgte Sohn Thomas.

Aus Hobby wird Lebensaufgabe

Alfons hat damals das Gasthaus seiner Eltern übernommen. Irmgard hat hier schon immer gern ihre ganze Kraft investiert und es weiterentwickelt.

Das Kochen war schon im Elternhaus ihre Leidenschaft“

erzählt ihre Mutter. Das Wirtshaus hat sich so schnell zur Lebensaufgabe entwickelt. Die Söhne sind überzeugt: Es war gleichzeitig auch Mamas größtes Hobby. Eine bemerkenswerte Gabe macht Irmgard Maier noch aus: Sie ist ein „wandelndes Telefonbuch“, wie ihre Familie erzählt. Alle Telefonnummern im Markt und darüber hinaus hat sie im Kopf.

„Geht nicht, gibts nicht“

Einst war sie auch täglich im Metzgerladen und hat Kunden bedient. Das hat sie aber seit einigen Jahren aufgegeben, denn das Gasthaus inklusive Gästezimmer für (Goldsteig-)Wanderer aus dem ganzen Bundesgebiet machen genügend Arbeit. Viele Burgbesucher, die alljährlich auf der größten Burganlage der Oberpfalz Theater besuchen, dürfen bei Maier schon einmal Einkehr gemacht haben. Besonders gefragt ist jeden Mittwoch der „Leberkäs“ ihres Mannes (ein Metzgermeister): Er bereitet ihn vor, sie schiebt ihn in den Backofen.

Irmgards Motto lautet „Geht nicht, gibt’s nicht“, was insbesondere ihre Gäste zu spüren bekommen, denen sie jeden Wunsch von den Augen ablesen kann. „Sie findet für jeden Gast und jeden Wunsch eine Lösung und bleibt dabei gelassen und freundlich“, sagt ihre Familie. „Mit meinem Superteam, meinem Mann, meinen Söhnen und meinen vielen fleißigen Helferinnen kann ich das alles schaffen“, betont die „Maier-Wirtin“.

Zur Zeit ist zwar die Gaststube und das Nebenzimmer geschlossen, aber das Essen, die verschiedenen Braten und Schnitzel, sowie der Leberkäs können auf Bestellung abgeholt werden.

Die Maier-Wirtin ist außerdem Mitglied vieler Vereine in der Marktgemeinde – überall als förderndes Mitglied. „Die Unterstützung ist mir wichtig“, sagt Maier. Die Vorsitzenden ihrer Gruppen haben natürlich liebe Geburtstagsgrüße ausgerichtet: Unter anderem Marga Schieder-Beierl (Damengymastikgruppe), Michl Schwabl und Josef Schieder (Oberpfälzer Waldverein), Renate Kraus (Katholischer Frauenbund) und Rainer Schmeidl (CSU Ortsverband).

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Ein Kommentar

  1. Anita Schieder schreibt:

    Ja die liebe Irmgard 🥰 viel Gesundheit Glück und Zufriedenheit wünsche ich ihr von Herzen ♥️♥️

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