Ägyptologie in Weiden: 3.000 Jahre altes Schriftdokument ausgestellt

Weiden. Bis Oktober 2022 kann das 3.000 Jahre alte Gastobjekt im internationalen Keramik-Museum Weiden besichtigt werden.

(v.l.) Stefanie Dietz (M.A.), Örtliche Museumsleiterin und Roxane Bicker (M.A.), Referentin, enthüllen das Gastobjekt des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst München. Foto: Lilija Kremenchuttskaya (IKM Weiden)

Ganz im Zeichen der geheimnisvollen altägyptischen Schriftzeichen, den Hieroglyphen, stand am Sonntag im Internationalen Keramik-Museum die Matinée mit Vortrag und Gastobjekt des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst München. Museumsleiterin Stefanie Dietz freute sich, die Ägyptologin und Leiterin der Kulturvermittlung des Münchner Partnermuseums, Roxane Bicker, in Weiden begrüßen zu dürfen.

Mit einem fesselnden Vortrag und interessanten Bildern gelang es Bicker, wissenschaftliche Forschung leicht verständlich zu machen. So erfuhren die Besucher nicht nur, wie die altägyptischen Hieroglyphen als Schriftsystem funktionieren, sondern auch, welche Schwierigkeiten es gibt und welche Tricks sich die Ägyptologen beim Lesen und Schreiben einfallen lassen müssen.

Enthüllung des Gastobjekts

Höhepunkt der Matinee war die Enthüllung des Gastobjekts aus München: Ein 3.000 Jahre altes Schriftdokument, das sich auf dem Fragment eine Kanope – ein Gefäß zur Aufnahme der Eingeweide – mit einem Text aus dem sogenannten Totenbuch der Ägypter, erhalten hat.

Viel Spaß hatten alle Anwesenden zum Abschluss im Museumsatelier. Dort durfte jeder den eigenen Namen in Hieroglyphen schreiben und echten Papyrus kennenlernen.

Das Gastobjekt ist noch bis Oktober 2022 im Museum zu sehen.

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