Ein Heiliger, der die Menschen auch heute noch berührt

Lennesrieth. Nach zwei Jahren ohne Jakobifest konnten die Gläubigen jetzt wieder, sowohl kirchlich als auch weltlich, das Patrozinium der Mutterkirche der Pfarrei St. Jakobus, das Jakobifest feiern. 

Foto: Franz Völkl

Am Sonntag nahm man am Morgen im untern Dorf Aufstellung und marschierte unter den Klängen der Trachtenkapelle Waldthurn, gefolgt von der Landjugend, Frauenbund, den Feuerwehren Lennesrieth und Spielberg, den Tellschützen Spielberg und den einheimischen Bayerntreu-Schützen über den Dorfberg in Richtung Gotteshaus. Pfarrer Norbert Götz und Diakon Janucz Szubartowicz zogen dann mit den Vereinen, Gläubigen, Bürgermeistern und Markträten in das Gotteshaus ein.

Gottesdienst und Frühschoppen mit viel Musik

Was die Trachtenkapelle beim Kirchenzug und beim Frühschoppen unter der Leitung von Kornelia Kraus für den weltlichen Teil war, war der gemischte Chor amicanti für den kirchlichen Teil, nämlich ein Genuss für die Sinne.

Jakobus hat Strahlkraft

Pfarrer Götz nannte den Heiligen Jakobus als einen der ersten und engsten Apostel von Jesus Christus. Der Pilgerpatron Jakobus sei auch für uns noch Helfer und Begleiter, um Jesus Christus zu folgen, predigte Norbert Götz. So suchen viele eine Auszeit, brechen auf und gehen den Jakobsweg und sehen am sogenannten Freudenberg bereits aus weiter Entfernung die Kathedrale von Santiago de Compostela.

Am Nachmittag sorgten dann einmal mehr die vier „Holzstoussboum“ für ausgezeichnete Stimmung. Dorfsprecher Werner Ertl freute sich, dass der Andrang bei diesem Traditionsfest so groß war und dankte besonders den beteiligten Vereinen.

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