Fahnder entdecken einen Transporter voller Haftbefehle

Waidhaus. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs waren die Polizisten überrascht darüber, welche Insassen sie vorfanden.

Handschellen Ärger Polizei Festnahme Verhaftung Symbol
Symbolbild: Pixabay

Drei der Insassen eines Sprinters mit moldauischer Zulassung hatten es faustdick hinter den Ohren. Fahnder der Waidhauser Bundespolizeiinspektion kontrollierten das Fahrzeug in der Nähe der Ortschaft Pfrentsch im Landkreis Neustadt/WN und stießen beim Check der Personalien auf drei Haftbefehle zur Strafvollstreckung, einen Untersuchungshaftbefehl und eine Aufenthaltsermittlung.

Letztere Ausschreibung zum Feststellen eines Aufenthalts und ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Ingolstadt „blinkten“ bei den Personalien einer 41-jährigen Moldauerin im Fahndungscomputer. Eine Geldstrafe wegen Diebstahls konnte die Frau jedoch begleichen und war nach der Sachbearbeitung wieder auf freiem Fuß.

Für 157 Tage hinter Gitter

Eine ebenfalls aus der Republik Moldau stammende Insassin lieferten die Bundespolizisten ins Gefängnis nach Regensburg ein. Die 24-Jährige wurde von den Staatsanwaltschaften Ingolstadt und München gleich mit zwei Haftbefehlen gesucht. Wegen Diebstahls wandert sie nun für 157 Tage hinter Gitter.

Den Abschluss der illustren Fahrzeugbesatzung machte ein Ukrainer, den das Amtsgericht Ingolstadt bereits seit 2020 per Untersuchungshaftbefehl sucht. Ihm werfen die Strafverfolgungsbehörden einen besonders schweren Fall des Diebstahls vor. Die Bundespolizisten führten den Ukrainer dem Haftrichter beim Amtsgericht Ingolstadt vor.

Deine Meinung? Hier kommentieren!

* Diese Felder sind erforderlich.