Wirtschaft

Molkereigenossenschaft: Weniger Milcherzeuger - trotzdem steigt die Milchmenge 

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Pleystein. Corona-bedingt führte die Molkereigenossenschaft ihre Jahreshauptversammlung per Mail durch. Geschäftsführer Hubert Schmid präsentierte die wichtigsten Kennzahlen. Besonders auffallend ist die Strukturveränderung bei den Milchbauern.

Zum zweiten Mal in ihrer Geschichte war die Molkereigenossenschaft Pleystein eG gezwungen, ihre Generalversammlung für das Jahr 2021 in Schriftform abzuhalten. Eine Präsenzveranstaltung mit bis zu 150 Teilnehmern lassen die Hygienevorgaben nicht zu, eine virtuelle Möglichkeit für die Jahreshauptversammlung wurde nicht in Erwägung gezogen, weil nicht gewährleistet ist, dass daran jedes Mitglied teilnehmen kann.

Kommunikation erfolgt per Mail 

Vorstandsvorsitzender Franz Nickl berichtete über die Beschlüsse aus den Sitzungen. Die intensive Kommunikation unter den Verwaltungsmitgliedern sei aufgrund der derzeitigen Beschränkungen über E-Mail erfolgt. Als Vorstandsmitglied der Bayernland eG, dem Milchabnehmer der Genossenschaft, konnte Franz Nickl immer hoch aktuell über die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen berichten. 

Geschäftsführer Hubert Schmid hatte die wichtigsten Eckzahlen zur Arbeit der Genossenschaft zusammengestellt. Die Milchanlieferung betrug demnach 40,3 Millionen Kilogramm. Der Umsatz belief sich auf 14,2 Millionen Euro. Trotz nahezu gleichbleibender Milchmenge verzeichnete der Erlös marktbedingt einen Rückgang um 800.000 Euro. Diesem Minus passt sich auch der Milchpreis an.

Weniger Milcherzeuger - trotzdem steigt die Milchmenge 

Als interessant nannte Hubert Schmid die Strukturveränderungen bei den Milchbauern. Während die Anzahl der Milchlieferanten in den letzten zehn Jahren von 257 auf 144 Milcherzeugern zurückgegangen ist, erhöhte sich in diesem Zeitraum die Anlieferungsmenge je Lieferant und Jahr von 142.000 kg auf 280.000 Kilo. Weniger Milcherzeuger produzieren deutlich mehr Milch, die in dieser Zeitspanne die Milchmenge um rund vier Millionen Kilogramm pro Jahr ansteigen hat lassen. 

Aufsichtsratsvorsitzender Martin Reber berichtete über die gute Zusammenarbeit mit dem Vorstand und über die Kontrollfunktionen des Aufsichtsrates. Er merkte an, dass die vorgeschriebene gesetzliche Prüfung keine Beanstandungen ergeben hat. 
 

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