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Neue Klärschlamm-Entwässerungsanlage soll Kosten senken

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Tirschenreuth. Oft unbemerkt, gehört sie zu den wichtigsten Aufgaben einer Kommune: die Abwasseraufbereitung und Entsorgung. Eine neue Klärschlamm-Entwässerungsanlage soll dabei die Kosten senken.

Die Macher und Planer: Franz Stahl, Martin Kühn, Betriebsleiter und Abwassermeister der Kläranlage Tirschenreuth und Albert Sturm, Bauleiter der Baumeisterfirma Karl Roth (erste Reihe von links). Sowie Josef Köstler, Mitarbeiter des Bauamtes, Andreas Ockl, Stadtbaumeister, Reinhard Renner, Planungsbüro Miller und Veronika Sirch, Geschäftsführerin der Baumeisterfirma Karl Roth (zweite Reihe von links) leisten einen großen Beitrag für den Neubau. Foto: Stadt Tirschenreuth

„Die mobile Entsorgung des anfallenden Klärschlamms wird aber immer schwieriger und kostenintensiver. Deshalb, und auch um künftig diese wachsende kommunale Herausforderung gut bewältigen zu können, haben wir uns entschlossen, neben unserem Klärwerk eine neue Klärschlamm-Entwässerungsanlage zu bauen“, so Bürgermeister Franz Stahl.

Mit dieser könne man dann sehr flexibel auf die anfallende Klärschlammmenge sowie deren Aufbereitung und Entsorgung reagieren. Dies entlaste die Kläranlage insgesamt, sagte Franz Stahl weiter, und führe in der Summe zu einer merklichen Kostensenkung.

Förderung in Millionenhöhe

Der Baubeginn für die größte Anlage dieser Art im Landkreis erfolgte im März 2021. Aktuell werden unter anderem die Fundamente und Gebäudesockel hergestellt. Für die kommenden Wochen sind Arbeiten wie die Aufstellung einer Halle in Stahlbauweise, der Einbau der Technik sowie die Anbindung an das benachbarte Klärwerk geplant.

Die Fertigstellung ist für Ende Oktober 2021 vorgesehen. Der Neubau kostet circa 1,9 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern fördert diesen mit rund 1,3 Millionen Euro.

Beiteiligte Firmen: 

Neben dem Stadtbauamt und der Kämmerei sind folgende Firmen am Projekt beteiligt:

  • Ingenieurbüro Miller aus Nürnberg (Planung)
  • Ingenieurbüro Härtl aus Tirschenreuth (Tragwerksplanung)
  • Ingenieur- und Planungsbüro Brecht aus Arzberg-Schlottenhof (Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination)
  • Ingenieurbüro Dr. Pedall aus Haag (Baugutachter)
  • Unternehmen Karl Roth aus Wunsiedel (Baumeisterarbeiten)
  • Unternehmen Gernert aus Röthlein (Stahlbauarbeiten)
  • Unternehmen Flottweg SE aus Leipzig (Technische Ausrüstung)
  •  Unternehmen Richter R & W Steuerungstechnik aus Ahorntal (Elektrotechnik)

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