Spende unterstützt ukrainische NS-Opfer

Flossenbürg. Der Förderverein der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg spendete 7.200 Euro für ein Hilfsnetzwerk.

7.200 Euro an Spenden sammelte der Förderverein der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg mit Vorsitzenden Dekan Karlhermann Schötz (Dritter von links), Cafe-Mitarbeiter Alfons Thoma (Vierter von links), Kassier Alexander Sailer (rechts) und Bürgermeister Thomas Meiler (Zweiter von links) für das Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine. Bei der symbolischen Scheckübergabe war auch Prof. Dr. Jörg Skriebeleit ‚(Zweiter von rechts), der Leiter der KZ-Gedenkstätte dabei. Foto: Hans Prem

Durch den Krieg in der Ukraine sind viele Menschen in große Not geraten. Unter den Leidtragenden sind auch die Überlebenden nationalsozialistischer Verfolgung. Im März hat sich ein Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine auf Initiative des Vereins KONTAKTE-KOHTAKTbI gegründet.

Es besteht aus mittlerweile 49 Initiativen, Stiftungen, Erinnerungsorten und Gedenkstätten in Deutschland und Österreich, die sich mit NS-Verbrechen beschäftigen und teilweise langjährige Kontakte zu Überlebenden der NS-Verfolgung vor Ort pflegen. Der Förderverein der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg unterstützte das Hilfsnetzwerk mit einer Spende von 7.200 Euro.

Engagiert im Verkauf – großzügig beim Spenden

Am Ende der letzten Gedenkveranstaltung haben die Mitarbeiter des Museumscafé der HPZ-Werkstätten GmbH Irchenrieth im Bildungszentrum der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg Kuchenpakete verkauft. Durch den Verkauf kamen rund 3.600 Euro zusammen.

„Der Förderverein hat diese Summe verdoppelt und als Spende dem Hilfsnetzwerk zur Verfügung gestellt“, erläuterte Fördervereins-Vorsitzender Dekan Karlhermann Schötz. „Das Hilfsnetzwerk für die Unterstützung ehemaliger ukrainischer KZ-Häftlinge bekam bisher 97.700 Euro an Spenden. Fast ein Zehntel davon haben die Flossenbürger gespendet“, ergänzte Prof. Dr. Jörg Skriebeleit der Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.

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