Vorhang auf für einen besonderen Sommer im Theaterdreieck

Kirchenthumbach. Im Allgemeinen besucht man eine Theateraufführung, genießt das Stück, holt sich in der Pause eine Erfrischung und geht am Ende wieder nach Hause. Dieses Jahr anders im Theaterdreieck.

Die Theatergruppe Kirchenthumbach ist schon fleißig am Proben, hier im Hinterhof beim Biemichl mit Vinzenz Plößner, Karin Rupprecht-Horn, Tamina Hecht, Raphaela Weber und Lina Plößner (von links). Foto: Petra Lettner

Durch Corona konnten keine Aufführungen stattfinden, das hat aber die drei Theatervereine aus Kirchenthumbach, Grafenwöhr und Eschenbach auf eine tolle gemeinsame Idee gebracht, die nun im Juli umgesetzt wird: das Stationstheater.

Gemeinsam die Hürden nehmen

Gabi Strauß und Karin Rupprecht-Horn von der Theatergruppe Kirchenthumbach berichten, dass es dabei gar nicht so einfach war ein halbstündiges Programm zu finden. Mit diesem Format gab es noch keine Erfahrungen und es mussten auch noch ganz andere Aspekte berücksichtigt werden.

Es wurde lange in den Verlagen gesucht und recherchiert, bis etwas passendes gefunden wurde. Das Ensemble war dann aber wirklich begeistert. Gespielt werden nun Szenen von Karl Valentin, aber auch ein Klassiker von Loriot ist mit im Programm. Weiter gibt es Junges Theater und zwischen den Sketchen sorgt ein kurzer Flash für Abwechslung.

Die Kirchenthumbacher spielen mit elf Darstellern. Es ist eine bunte Truppe, die hoch motiviert an das neue Format herangeht. Alle freuen sich schon, endlich wieder Theater spielen zu können und dem Publikum im Theaterdreieck eine gemeinsame Show zu präsentieren.

Die Vorstellung in Kirchenthumbach ist am Samstag, 30. Juli um 19 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr.

Die Karten können ab 4. Juli im Vorverkauf bei der Raiffeisenbank Kirchenthumbach erworben werden, sie kosten sieben Euro für Erwachsene und fünf Euro für Kinder bis 14 Jahren.

Dabei müssen sich die Zuschauer zwischen drei Spielstätten entscheiden. Dem Gagglhof in der Auerbacher Straße, dem Nußsteinhaus am Marktplatz beim Biemichl hinter der Kirche.

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