Waidhauser Zöllner entdecken Zigaretten in der Wandverkleidung

Waidhaus. Die Zollbeamten staunten nicht schlecht, als sie die Verkleidung des Kleintransporters aufbrachen: Etliche Zigarettenschachteln kamen dort zum Vorschein. 

Vor kurzem überprüften Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege Waidhaus des Hauptzollamts Regensburg einen aus Tschechien kommenden Kleintransporter. Der Fahrer und Beifahrer (36 und 43) versicherten den Zollbeamten, dass sie keine anmeldepflichtigen Waren, wie Zigaretten oder Alkohol dabei hätten. So ganz glauben wollten die Beamten das allerdings nicht.

Deshalb wurde das Fahrzeug in eine Halle gebracht. Dort war schnell klar: Die Ermittler hatten Recht und die beiden Männer hatten wohl nicht ganz die Wahrheit gesagt.

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In der Zwischenwand hatten die beiden Schmuggler rund 190 Schachteln Zigaretten versteckt Bild: Bundeszollverwaltung

Zwischen dem hinteren Fahrgastraum und dem Gepäckraum befand sich eine doppelte Stirnwand. In diesem Zwischenraum hatten die beiden Schmuggler rund 22.500 Zigaretten versteckt. Weitere etwa 15.000 Zigaretten befanden sich in einem Hohlraum über der Schiebetür und im Dachbereich des Fahrzeugs.

Die Zöllner stellten die Zigaretten sicher und leiteten gegen die Schmuggler Verfahren wegen des Verdachtes der Steuerhinterziehung ein. Der verhinderte Steuerschaden beläuft sich auf rund 5.600 Euro. Die weiteren Ermittlungen übernahm das Zollfahndungsamt München – Dienstsitz Nürnberg.

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