16. Pirkerfest mitten im Herzen der Gemeinde

Pirk. Das 16. Pirkerfest war ein voller Erfolg. Nach den zwei Coronajahren waren die Gäste wieder froh über etwas Geselligkeit.

Der morgendliche Frühschoppen und der Mittagstisch machten mit ihrer Auswahl Lust auf mehr. Fotos: Reinhard Kreuzer
Der morgendliche Frühschoppen und der Mittagstisch machten mit ihrer Auswahl Lust auf mehr. Fotos: Reinhard Kreuzer
Kinder waten im Gemeindebrunnen. Foto: Reinhard Kreuzer
Kinder waten im Gemeindebrunnen. Foto: Reinhard Kreuzer
Ein Eis geht immer bei dieser Hitze. Foto: Reinhard Kreuzer
Ein Eis geht immer bei dieser Hitze. Foto: Reinhard Kreuzer
Kinder in der Hüpfburg. Foto: Reinhard Kreuzer
Kinder in der Hüpfburg. Foto: Reinhard Kreuzer

Das PIRKerfest startete in einen sonnigen Sonntag. Mit einem Festgottesdienst um 9 Uhr stellte die Gemeinde das Fest unter den Segen Gottes. Pfarrer Jaison Thomas hielt auf der Bühne, auf der abends die Pirker Blaskapelle aufspielte, einen Festgottesdienst. Die Band „GloryUS“ gestaltete musikalisch und gesanglich den Gottesdienst, sie eröffneten mit dem Lied „Hymn“. Zum Ausklang sangen sie „Unser Leben sei ein Fest“ und luden auf den Dorfplatz, mitten im Herzen der Gemeinde ein.

Frühschoppen mit Weißwurstfrühstück

Dort eröffnete nach den zwei ausgefallenen Coronajahren Bürgermeister Dietmar Schaller und Kartellvorsitzenden Thomas Klier das 16. Festl als Frühschoppen. Klier hat mit seiner natürlichen Ruhe alles prima in der Hand, er lud zu einem Weißwurstfrühstück ein. Klar, dass bei dem herrlichen Sonnenschein schon viel Publikum unter den Schirmreihen Platz nahm. Den musikalischen Reigen eröffnete die „Flossenbürger Blaskapelln“. Die Gäste machten eine kleine Brotzeit und ließen sich heiße Weißwürste und dazu ein kühles Weizen servieren.

Die Flossenbürger Blaskapelln spielte auf

Mittlerweile schon das 16. Pirkerfest, es wurde zum Renner. Wieder einmal ein Fest der Superlative. Noch mehr als die Organisatoren des Vereinskartells waren die Gäste und Besucher des PIRKerfestl zufrieden mit Essensangebot, Service, Unterhaltung, Kinderbelustigung und Schmankerl von Grill.

Tolles Essensangebot schon zur Mittagszeit

Die Küche blieb kalt, es gab eine reichhaltige Speisenauswahl. Alle Vereine halfen zusammen. Zur Mittagszeit gab es Schweinebraten, Knödel und Kraut. Am Stand daneben wurde Gyros, Pita, Krautsalat und Zaziki gereicht. Das Essensangebot auch in den Nachmittagsstunden war reichlich, hungern musste niemand. Die Besucher probierten schon mal die sauren Bratwürste, Brotaufstriche, Bratwürste und Pommes, Lachs- und Fischbrötchen oder leckere Forellen vom Grill.

Hausfrauenkreationen der Renner

Das „Geschwister-Trio Baier“ aus Wittschau zog durch die Reihen der Gäste, sie übernahmen der Musikreigen bis zur Kaffeestunde des Katholischen Frauenbundes. Über die gesamten Biertischgarnituren zog sich Kaffeehausatmosphäre. Kaffeestunde unter Sonnenschirmen, die Besucher und Gäste langten kräftig zu.

Torten, Erdbeerkuchen, Käsesahnetorten, Blechkuchen, das war die Wucht. Die Frauenbundlerinnen verwöhnten ihre Gäste mit Hausfrauenkreationen aus der privaten Backstube. Wer sich nicht sputete, oder Kuchen- und Tortenstücke auch schon mal mit nach Hause nahm, hatte Glück, bevor es hieß: Kuchen ist ausverkauft.

Hüpfburg oder Kasperltheater – für Kurzweil war gesorgt

Für Kurzweil der Kinder war bestens gesorgt, sie vergnügten sich auf der Hüpfburg. Dorle Praller, Michael Bauer und Gerti Ahne hatten das Kasperltheater aufgebaut, erst um 14 Uhr, dann noch einmal um 16 Uhr. In der Theaterpause zeigten die „Blechfrösche“, was sie gelernt hatten. Der Gemeindebrunnen sprudelte den ganzen Tag. Den nutzten einige Kinder als Abkühlung und wateten durch das frische Wasser. In den Abendstunden wurden noch weitere Bänke aufgestellt. Die Pirker Blaskapelle zogen mit Bayerisch-Böhmischer Musik vom Leder, die Gäste schunkelten und klatschten im Rhythmus zu schwungvoller Akkordeonmusik mit Trompeten- und Saxophonbegleitung.

Pirker Blechmusik lud musikalisch ein

Es war Geselligkeit angesagt. Schlager der Siebziger und Achtziger waren der Hit für die immer noch voll besetzten Bank- und Tischreihen ab 20 Uhr. Spät abends wurde es rockig. Rock und Pop hallte durch Pirk.

Einige Gäste schwenkten um an die Rot- und Weißweintheke, es gab Zwiebelkuchen. Und der Zoigl und Bierausschank, wie auch die Weizentheke mit den vielen Vereinsmitgliedern hatten noch immer die Hände voll zu tun und füllten Weizengläser, Krügerl und reichten abends kleine Bierflaschen aus.

Derweil tönte von der Bühne fünfmal hintereinander „Die Krüge hoch“ und ein „Prosit der Gemütlichkeit“. Stimmt, die Gäste fühlten sich wohl, besetzten gar die Seitenstraßen an den aufgestellten Bierbänken und feierten nach vielen Monaten wieder einmal gesellig miteinander.

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