Gewerbegebiet Weiden West IV kommt

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Weiden. „Wenn wir das beschließen, sind wir schon einen großen Schritt weiter“, so eröffnete Oberbürgermeister Kurt Seggewiß den Tagesordnungspunkt „Flächennutzungs- und Bebauungsplan Gewerbegebiet Weiden West IV“. Seine Stadtratskollegen enttäuschten den Oberbürgermeister nicht: nur zwei stimmten gegen den Beschlussvorschlag. 

Von Yvonne Sengenberger

Stadtrat Weiden Gewerbegebiet Weiden West iV

Die einzelnen Parzellen und Abschnitte des Gewerbegebiets Weiden West IV

Die Weidener Stadträte haben den Flächennutzungsplan und den Vorentwurf des Bebauungsplans zum Gewerbegebiet Weiden West IV genehmigt. Zuvor gab es viel Lob für die Stadtkämmerei und allen voran Kämmerin Cornelia Taubmann. Die hatte die Vorbereitungen dafür nämlich übernommen, da es keinen Baudezernenten gab. „Dass eine Kämmerei Stadtplanung mit macht ist nicht normal. Vielen Dank dafür. Wir sind ein echtes Team geworden“, dankte auch Taubmann ihren Mitarbeitern.

Für die Vorbereitungen der Anträge sind wir von der Regierung ausdrücklich gelobt worden,

berichtete Bürgermeister Lothar Höher. Deshalb müsse man den Beschluss schnell auf den Weg bringen, bevor mal in Regensburg wieder zu viel vergessen habe.

Das braucht die Region für die Zukunft!

Roland Richter (SPD) warb für das geplante Gewerbegebiet: „Das ist eine Fläche, die die Region für die Zukunft braucht!“ Man wolle ein hochwertiges Gewerbegebiet schaffen. Das „Naab-Valley“ der nördlichen Oberpfalz, so Richter. Hans-Jürgen Gmeiner (CSU) wollte noch genauer wissen, wie Schmutz- und Regenwasser abgeleitet werden. Und ob das Gebiet Weiden West dadurch dann mit Überschwemmungen rechnen müsse. Diese Sorge konnte Taubmann ausräumen. Der größte Teil wird über ein Rückhaltebecken in die Schweinenaab, ein geringer Teil in den Weidingbach eingeleitet. Allerdings seien das keine großen Mengen.

Stadtrat Weiden Gewerbegebiet Weiden West iV

Die Begrünung lobten – wie sollte es anders sein – die Grünen

Das viele Grün, das in dem Gebiet geplant ist, freute vor allem die Grünen. „Das ist so schön, wie sonst in der Stadt nicht“, lobte Gisela Helgath (Grüne) den ersten Entwurf. Allerdings sei dort ein sehr wertvolles Gebiet für den Naturschutz. Sie wollte auch wissen, wie viel man durch Firmen dort an Steuern einnehmen könne. Das konnte die Verwaltung noch nicht beantworten. Auch nicht, wie viel ein Grundstück im neuen Gewerbegebiet wohl kosten wird. Denn noch hat die Stadt es nicht von der Regierung gekauft.

Buhrufe für Gegenstimmen

Stefan Rank bedankte sich noch einmal bei der Stadtkämmerin, nachdem all seine Fragen geklärt waren: „Dann werde ich mich dafür einsetzen, dass die Straße Cornelia-Taubmann-Allee heißt!“ Am Ende stimmten alle außer Gisela Helgath und Karl Bärnklau (beide Grüne) für den Beschlussvorschlag. Für ihre Gegenstimmen ernteten die beiden auch einige Buhrufe.

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Stadtrat Stefan Rank schaute sich den Plan noch einmal ganz genau an

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2 Kommentare

  1. Wenn man auch den Artikel gerade nicht lesen kann beglückwünsche ich die beiden Stadträte, die dagegen waren! Meine Stimme zu den nächsten Stadtratswahlen sind euch sicher!
    Nun, Seggewiss, wer will da bauen? Wer will da Arbeitsplätze schaffen, die IHRE Stadt voran bringt? Oder soll das Ganze ein weiteres Seggewiss-Denkmal(nach) werden, wie ihr vollkommen überflüssiges NOC??

  2. Sehr gut! Die Gegenstimmen der grünen Realitätsverweigerer, Wirtschaftsvernichter und Gesellschaftsfeinde sollte man einfach kopfschüttelnd ignorieren…

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