Drei Unfälle auf A93 nach Blitzeis: Fünf Verletzte, darunter drei Kinder

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Weiden. Gestern um 17:20 Uhr ereigneten sich wegen des plötzlich einsetzenden Blitzeises in kurzer Zeit hintereinander drei Verkehrsunfälle zwischen den Anschlussstellen „Weiden-Süd“ und „Frauenricht“.

Ein Mann (48) aus dem Gemeindebereich Wunsiedel fuhr mit seinem VW auf der linken der beiden Fahrpuren in nördlicher Richtung, als er aufgrund der dort herrschenden Straßenverhältnisse sein Auto nicht mehr unter Kontrolle brachte und nach links gegen eine Betonabsperrung prallte. Der Fahrer blieb unverletzt und an seinem Auto entstand ein Sachschaden von etwa 3.000 Euro.

In der Folge bremste ein Autofahrer (37) aus dem Gemeindebereich Germering seinen Toyota rechtzeitig ab. Der dahinter fahrende Hamburger (62) erkannte ebenfalls die vorausgegangene Unfallsituation und bremste ebenso seinen Volvo ab. Jedoch rutschte der Volvo auf den vorausfahrenden Toyota auf.

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Baby in Kinderklinik gebracht

An den beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von etwa 4.000 Euro. Die Unfallbeteiligten wurden nicht verletzt, jedoch kam ein im Toyota befindlicher Säugling vorsorglich in die Kinderklinik Weiden.

Aufgrund der Unfälle bildete sich ein Stau, wobei ein polnischer Kraftfahrer (50) mit seinem Sattelkraftfahrzeug und ein Autofahrer (40) aus dem Gemeindebereich Strausberg mit seinem Ford rechtzeitig auf der rechten der beiden Fahrspuren anhalten konnten.

Diese Situation erkannte ein Weidener (42) zu spät, sodass er seinen Opel aufgrund der Eisglätte nicht mehr zum Stillstand brachte und auf die beiden stehenden Fahrzeuge auffuhr.

Zwei Kleinkinder verletzt

Durch die Wucht des Aufpralls wurden alle fünf Fahrzeuginsassen, darunter zwei Kleinkinder im Alter von einem und vier Jahren, leicht verletzt. Sie wurden mit dem Rettungswagen ins Klinikum Weiden Gebracht. Die beiden Fahrzeuge wurden total beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird hier auf etwa 16.000 Euro beziffert. Am Sattelkraftfahrzeug entstand ein Sachschaden von etwa 3.000 Euro.

Die Feuerwehren aus Weiden, Rothenstadt und Oberwildenau übernahmen unter anderem die Ausleitung des fließenden Verkehrs. Die Bundesautobahn war in Fahrtrichtung Norden für etwa drei Stunden gesperrt.

3 Kommentare

  1. Oli Buerkle schreibt:

    Wo war der Winterdienst ?
    Auf der A6 wurde bei den ersten Regentropfen sofort gestreut , Raum HN keine Unfälle durch das Wetter.

  2. Wolf Manuel schreibt:

    Winterdienst bei uns ist zum lachen müssen erst ausschlafen

  3. Christoph Enders schreibt:

    Der Winterdienst war mit drei später mit vier Streufahrzeugen im Bereich Windischeschenbach- Luhe unterwegs.
    Leider ist der Opa-Straßenbelag (Offenporiger Asphalt) zwischen Frauenricht und Weiden Süd, bei solchen Wetterverhältnissen
    sehr schwer zu behandeln, da gelöstes Salz sofort versickert und nicht auf der Fahrbahn bleibt.
    Leider hat auch durch die gute Arbeit des Winterdienstes, das Gefühl der Verkehrsteilnehmer, für winterliche Straßenverhältnisse sehr eingebüßt.
    Nur weil kein Schnee liegt, heißt das nicht es kann nicht glatt sein.
    Bei minus Graden und Regen…

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