„Hüttn is schey“

Einweihung und Kirchlicher Segen für die Dorferneuerung Hütten

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Hütten. „Komm schauts doch no a bisserl, alle Leit sollns wissen: Hüttn is schey…“ – Der Chor „ChorAlle“ drückte musikalisch aus, was mit der Dorferneuerung Hütten passiert ist.

Von Renate GradlDorferneuerung Hütten Festakt

Am Freitag eröffnete der Hüttener Chor unter der Leitung von Sabine Braun die Einweihung nach der Fertigstellung der Dorferneuerung Hütten mit dem Lied „Hüttn is schey“, das für Bürgermeister Edgar Knobloch sogar der neue „Wiesn-Song“ ist. „Es ist ein schöner Tag“, meinte Knobloch, auch wenn es wettermäßig nicht gerade optimal war.

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Seit 2013 in Planung

Der Bürgermeister begrüßte neben einigen Ehrengästen und den Vertretern der beteiligten Firmen; besonders aber die Anwohner von Hütten. Der Arbeitskreis Dorferneuerung führte Gespräche seit dem Jahr 2013, wo die Ideen nur so gesprudelt sind. Über den Hügel sei lange diskutiert worden, wie dieser aussehen soll. Der Straßenbereich wurde enger, um eine Entschleunigung herzustellen. Das Fazit von Knobloch:

Der zentrale Punkt gefällt mir ganz gut!

Dorferneuerung Hütten Festakt

Aber auch die anderen Aktivitäten bei der Dorferneuerung rund um die Laurentiuskirche, den Felsenkellern mit dem Limpelbrunnen und dem Festplatz beim Feuerwehrhaus, der bereits sehr gut angenommen wurde, sind sehr schön geworden. Das Ziel wurde erreicht. Der Bürgermeister bedankte sich beim Amt für ländliche Entwicklung, beim Arbeitskreis Dorferneuerung, wo kontrovers nach Lösungen gesucht wurde, bei Walter Plößner für die Bauaufsicht, bei Siegfried Witzl, der den Boden am Festplatz bewässert hat und bei den Kirwaleit. Dank für die Hilfe zollte Knobloch auch Gertraud Konle, Christine und Heiner Panzer, der Feuerwehr Hütten, sowie dem Bauhof und der Verwaltung.

Stärkung ländlicher Kommunen

„Zukunft ist kein Schicksal, wenn wir nicht nur nach Verantwortung anderer schauen, sondern auch die eigene erkennen“, sagte Erik Bergner, der Abteilungsleiter des Amtes für ländliche Entwicklung, der damit den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zitierte. Dies bedeutet, dass die Kommunen, besonders im ländlichen Raum die anstehenden Herausforderungen erkennen und entsprechende Antworten geben.Dorferneuerung Hütten Festakt

Die Dorferneuerung ist eine Stärkung ländlicher Kommunen und dient der Unterstützung der dort lebenden Menschen. „Ziel ist es, vitale Dörfer als lebendige Heimat mit eigenständigem Charakter und als attraktiven Lebensraum für Jung und Alt zu erhalten und weiterzuentwickeln“, betonte Bergner. Für die zur Verfügung gestellten Fördermittel galt sein Dank dem Bayerischen Landtag. „Private Maßnahmen können im direkten Umfeld auch durch das Amt für ländliche Entwicklung gefördert werden“, teilte Berner mit.

Sich wohlfühlen und bleiben

Bergner gratulierte allen Beteiligten der Dorferneuerung und bedankte sich bei der Stadt Grafenwöhr, dem Bürgermeister und dem Stadtrat sowie Projektbetreuer Georg Braunreuther. Auch der stellvertretende Landrat Albert Nickl gratulierte der „Braut“ Hütten, die „hübscher und attraktiver“ geworden sei. „Die Menschen sollen sich hier wohlfühlen und hierbleiben“, so Nickl.Dorferneuerung Hütten Festakt

„Für die Gemeinde ist Hütten ein Gewinn; das Projekt ist ein gelungenes Werk von vielen“, sagte das Hüttener Urgestein und Stadtrat Gerhard Mark. Er sprach die Tradition und die Sicherheit für die Kinder an. Beim Limpelbrunnen hat Mark sogar eine Vision mit einem Heilwasser. Vielleicht entsteht das „Bad Hütten“!?

Schon immer anders

Architekt Hannes Oberndorfer meinte: „Hütten war schon immer anders.“ Bei der Dorferneuerung gab es auch kein Band, das durchgeschnitten wurde. Im Bezug auf die Felsenkeller überreiche er an Bürgermeister Edgar Knobloch einen Schlüssel, denn dort könnte man einen Wein zum Reifen bringen.

Bevor die gelungene Dorferneuerung ausgiebig am Festplatz beim Feuerwehrhaus gefeiert wurde, erteilte Pfarrer Bernhard Müller den kirchlichen Segen.Dorferneuerung Hütten Festakt Dorferneuerung Hütten Festakt

Fotos: Renate Gradl

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