Aufgefangen sein in einer Gruppe Trauernder

Weiden/Neustadt/WN. Unter Anleitung geschulter Trauerbegleiterinnen findet jeden Monat an einem Dienstagnachmittag ein Treffen von Betroffenen statt. Es sind noch Plätze frei.

Eine Trauerbegleitung kann helfen, den Trauerweg weniger einsam zu machen. Bild: Malteser Hilfsdienst e.V.

Trauer nach dem Verlust eines geliebten Menschen ist von intensiven Gefühlen, aber auch von körperlichen Symptomen begleitet und wird doch ganz individuell erlebt. Sie kann weder durch Ratschläge, Vernunft oder Nachdenken zum Verschwinden gebracht werden. Früher oder später erfahren Betroffene, dass es keinen Weg an der Trauer vorbei gibt, sondern nur durch die Trauer hindurch. Dieser Weg braucht seine Zeit.

Einzelgespräch oder Austausch in der Gruppe

Eine Trauerbegleitung kann den Trauerweg nicht verkürzen, aber sie kann helfen, ihn weniger einsam zu machen. Das ist im Einzelgespräch möglich, aber auch der Austausch in einer Gruppe kann eine tiefe und tröstende Wirkung haben, hat die oder der Andere doch auch einen Abschied hinter sich und fühlt den Verlust, kann meine Situation nachempfinden. Trauer ist seelische Schwerarbeit und fordert alle Kraft, Mut und ein Maß an Aushalten.

Unter Anleitung geschulter Trauerbegleiterinnen des Malteser Hilfsdienstes e.V. findet ein regelmäßiger Austausch statt. Bereits im Dezember hat eine neue Gruppe zur Trauerbegleitung gestartet. Aufgrund der Nachfrage findet sich nun eine zweite Gruppe. Hier sind noch Plätze frei. Die Treffen finden jeweils einmal im Monat am Dienstagnachmittag statt. Es sind etwa acht Zusammenkünfte geplant. Das nächste Treffen ist am 1. Februar 2022. Der Veranstaltungsort ist in Neustadt/WN, Felixallee 9a. Eine Anmeldung ist erforderlich.

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