Bankenfusion Amberg-Weiden: Das sagen die OBs

Amberg/Weiden. Die geplante Fusion der VR-Bank Amberg mit der Volksbank Nordoberpfalz bietet seit der Bekanntgabe heute einigen Gesprächsstoff.

Hier die Statements der Oberbürgermeister der betroffenen Städte:

OB Michael Cerny, Amberg:

[image id=29481 width=“150″ height=“150″ class=“alignright“]Die Herausforderungen für die lokalen Filialbanken werden nicht nur durch mehr Gesetze und Prüfungen immer größer. Sie sollen bei niedrigem Zinsniveau in der Fläche präsent bleiben und gleichzeitig den jungen Leuten die Kontenverwaltung auf dem Smartphone ermöglichen. Ich denke, es ist richtig, hier strategische Allianzen in der Region zu bilden, um auch als regionale Bank im Wettbewerb gegen die großen Geschäftsbanken bestehen zu können. Spätestens seit der Gründung der gemeinsamen Hochschule sind die Zeiten der echten „Feindbilder“ zwischen Amberg und Weiden ja längst vorbei.  

OB Kurt Seggewiß, Weiden:

[image id=29482 width=“150″ height=“150″ class=“alignright“]Die Auswirkungen der derzeitigen Niedrigzinskrise zeigen Handlungsbedarf. Ein Weg ist sicherlich, größere Einheiten zu schaffen, um Kunden und Wirtschaft als kräftiger Partner zur Seite zu stehen. Fusion ist zur Zeit bei der Sparkasse Oberpfalz kein Thema. In Zeiten veränderten Kundenverhaltens, wollen wir durch höhere Geschwindigkeit den Anforderungen einer zunehmend digitalen Welt gerecht werden.

Ein Sprecher des Genossenschaftsverbandes Bayern sicherte den beiden Banken die volle Unterstützung bei der geplanten Fusion seitens des Verbandes zu, wollte zur individuellen Situation Amberg-Weiden aber keine Stellung nehmen. „Das wird individuell vor Ort geplant und durchgeführt.“

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