Breitbandausbau: Weitere „graue Flecken“ im Stadtgebiet sind beseitigt

Kemnath. In einigen Ortsteilen gibt es zukünftig einige sogenannte „graue Flecken“ bei der Breitbandverkabelung weniger.

Kemnath kann sich freuen: Die grauen Breitband-Flecken sind Vergangenheit. Foto: Anne Verschraagen/Pixabay

Wie das Büro von MdB Albert Rupprecht (CSU) mitteilt, bekommt die Stadt Kemnath Bundesmittel zur Förderung des Gigabit-Ausbaus aus dem Topf des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr. „Über zwei Millionen Euro bei einer Förderquote von 50 Prozent sind eine ordentliche Zahl für das Projekt“, betont der Abgeordnete. Mit den Mitteln des Bundes wird die Dateninfrastruktur der Stadt aufgerüstet. Ziel ist die Erschließung von noch unterversorgten Adressen im Stadtgebiet. Insgesamt 17 Ortsteile werden von dem Ausbau profitieren.

Drei Ausbauprojekte

Auch Bürgermeister Roman Schäffler freut sich über die Unterstützung: „Die Stadt Kemnath unternimmt seit Jahren zahlreiche Anstrengungen, um alle Ortsteile mit einem zukunftsfähigen Gigabitnetz ausstatten zu können. Die Maßnahme ist eines von insgesamt drei umfangreichen Ausbauprojekten, die die Stadt derzeit im gesamten Gemeindegebiet koordiniert.“ Die Bewilligung der Fördermittel des Bundes sei ein wichtiger Schritt zur Unterstützung unserer Bemühungen, um unseren Bürgern eine zeitgemäße Versorgung bieten zu können.

Hintergrund

Die Bundesregierung unterstützt mit der Breitbandförderung den Ausbau digitaler Infrastruktur in den Gebieten, in denen sich der privatwirtschaftliche Ausbau nicht rentiert und ein Marktversagen festgestellt wird. Mit der Neuauflage der Breitbandförderung waren seit April 2021 auch sogenannte „graue Flecken“ grundsätzlich förderfähig. Der damalige Förderaufruf auf Basis der Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Gigabit-Ausbaus der Telekommunikationsnetze in der Bundesrepublik Deutschland“ wurde zum 17. Oktober 2022 beendet.

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