Draußen Unterricht mit der GemüseAckerdemie in Weiden

Weiden. "Für eine Generation, die weiß was sie isst" lautet das Motto der "GemüseAckerdemie" der Max-Reger-Mittelschule in Weiden.

Die Schüler pflanzten in der zweiten Periode viele Gemüsearten. Foto: Reinhard Kreuzer

Unter dem Motto „Für eine Generation, die weiß was sie isst“ ackern Schülerinnen und Schüler an der Max-Reger-Mittelschule seit diesem Jahr mit der „GemüseAckerdemie“. Kürzlich fand die zweite Pflanzung an der Schule statt. Mit diesem mehrfach ausgezeichneten Bildungsprogramm tragen die Schülerinnen und Schüler aktiv zu mehr Gesundheit und Klimaschutz bei.

Ein Vielerlei an Gemüse

Auf dem Gelände der Max-Reger-Mittelschule herrscht geschäftiges Treiben. Vor einer Woche fand die zweite Pflanzung der GemüseAckerdemie statt. Bereits im April kamen unter anderem Kartoffel, Kohlrabi, Bete, Palmkohl, Mangold und Radieschen in die Erde. Unter der fachkundigen Anleitung des Teams von Acker e. V. pflanzten und säten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b bei bestem Wetter in den noch freien Beeten Tomaten, Zucchini, Gurken, Zuckermais, Spinat und Stangenbohnen.

Alle sind dankbar für die praxisorientierte Abwechslung zum digitalen Klassenzimmer der letzten Monate. Schulsozialarbeiter Christian Balke erklärt den Hintergrund des Programms an der Schule: „Verbundenheit zur Natur macht Kinder glücklicher und fördert den Naturschutz. Was wir uns vielleicht alle schon gedacht haben, haben Wissenschaftler vor zwei Jahren auch nachgewiesen“.

Es folgen weitere Pflanzungen

Ziel des ganzjährigen Bildungsprogramms der „GemüseAckerdemie“ ist es, die Wertschätzung für Lebensmittel und gesunde Ernährung bei Kindern und Jugendlichen zu steigern sowie sie für Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu sensibilisieren. Während des gesamten Jahres werden die Pädagoginnen und Pädagogen im Rahmen von mehreren Pflanzungen sowie Workshops und Fortbildungen vor Ort und digital begleitet.

Umfangreiche Bildungsmaterialien liefern Anregungen zu weiterführenden Unterrichtsthemen wie der Vermeidung von Lebensmittelverschwendung oder der Arten- und Sortenvielfalt. An der Mittelschule wird dieses Programm abgehalten, das von der AOK Bayern gefördert wird. Ernährungsberaterin Ulrike Rauch und Beirätin Gaby Hübner der AOK Direktion Weiden waren ebenfalls auf dem Acker dabei.

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