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Feuerwehr Waldkirch wieder voll einsatzbereit

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Waldkirch. Die Feuerwehr ist wieder einsatzfähig: Beim Keller-Auspumpen nach Starkregen hatte deren Tragkraftspritze ihre Funktion eingestellt. Nach der Vorabendmesse unter freiem Himmel übergab Bürgermeisterin Marina Hirnet Kommandant Wolfgang Reber symbolisch einen Zündschlüssel für die neue Spritze.

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Der Kirchenzug, angeführt von der Geistlichkeit und der Blaskapelle Waldkirch hatte vom Feuerwehrhaus Waldkirch bis zum Vorplatz bei der Kirche nur eine kurze Wegstrecke zu bewältigen. Bilder: Walter Beyerlein (6)
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Die neue Tragkraftspritze.
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Die Blaskapelle Waldkirch begleitete die Vorabendmesse und die Weihe der Tragkraftspritze.
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Pfarrer Julius Johnrose weiht die neue Tragkraftspritze.
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Unterhalb des Feuerwehrhauses Waldkirch segnete Pfarrer Julius Johnrose in Anwesenheit von Bürgermeisterin Marina Hirnet (links) die neue Tragkraftspritze, mit dabei viele Bürgerinnen und Bürger des Ortsteiles.
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Pfarrer Julius Johnrose (links) feiert mit Pfarvikar Pater John (verdeckt) unter freiem Himmel die Vorabendmesse.

Die Bürgerinnen und Bürger aus Waldkirch nahmen die Gelegenheit zum Besuch der Vorabendmesse und auch der anschließenden Weihe der Tragkraftspritze gerne wahr, solche Feste sind zur Seltenheit geworden.

Los ging es mit dem Kirchenzug vom Feuerwehrhaus zum Vorplatz der Kirche. Fahnenabordnungen der Patenvereine Waldthurn und Brünst, der Siedlergemeinschaft Waldkirch und der Feuerwehr Waldkirch begleiteten den Zug. Pfarrer Julius Johnrose feierte die Vorabendmesse gemeinsam mit Pfarrvikar Pater John. Der wiederum stellte sich in der Vorabendmesse kurz vor und hatte bei seinem erlernten bayerischen Vokabular die Lacher auf seiner Seite.

Ende nach Starkregen-Einsatz

Wolfgang Reber, Kommandant der Feuerwehr Waldkirch, berichtete, dass die alte Tragkraftsprite bei einem Einsatz& am 14. Juni 2020 ihre Funktion einstellte. Die Feuerwehr kam damals von einem Einsatz nach Starkregen ins Gerätehaus zurück. Keller und Garagen waren mit der alten "TS-Ziegler" leergepumpt worden.

Die Meldung „Tragkraftspritze defekt, weiterer Einsatz unmöglich“ kam nach den Worten des Kommandanten unvermittelt nach dem Einsatz. Eine Reparatur „im eigenen Haus“ sei nicht möglich gewesen, nach dem Überbringen der Tragkraftspritze an den Hersteller, sei dessen Information gewesen, dass eine Reparatur sehr teuer sei.

Investition zukunftsweisend

Die Feuerwehr Waldkirch sei somit nicht mehr einsatzfähig gewesen und Bürgermeisterin Marina Hirnet informiert worden, berichtete Reber. Die Bürgermeisterin habe aber gleich die Frage gestellt, ob es sich lohnen würde, eine dreißig Jahre alte Spritze reparieren zu lassen. Da die Reparatur mehrere Tausend Euro kosten sollte, sei die Überlegung gekommen, eine neue Tragkraftspritze zu kaufen, weil aufgrund der zu leistenden Einsätze an deren Notwendigkeit keine Zweifel bestanden hätten, sagte der Kommandant.

„Auf die Feuerwehren in unserer Gemeinde ist Verlass.“ So überschrieb Bürgermeisterin Hirnet die Einsatzbereitschaft der örtlichen Wehren, um Menschen vor Schäden, vielleicht vor Existenzproblemen zu bewahren. Neben dem Können, dem Mut und der Selbstlosigkeit der Wehrmitglieder sei aber eine optimale technische Ausrüstung der Wehren die entscheidende Voraussetzung den Herausforderungen gerecht zu werden, betonte die Bürgermeisterin. Die Reparatur der alten Tragkraftspritze, Baujahr 1991, hätte rund 3.300 Euro gekostet.

Der jetzige Erwerb der neuen Tragkraftspritze mit ihren Anschaffungskosten in Höhe von 14.335 Euro sei zukunftsweisend und im Interesse der Bevölkerung und der Feuerwehr, machte Hirnet deutlich. Anschließend segnete Pfarrer Julius Johnrose die neue Tragkraftspritze. Die Blaskapelle Waldkirch umrahmte die Vorabendmesse und die feierliche Weihe der Tragkraftspritze.

Technische Daten und Kosten

Tragkraftspritze hat eine Leistung von 1000 l/min bei einem Druck von zehn bar. Weitere Daten: Automatische Fliehkraftkupplung, Dreizylinder-Viertakt-Motor, Hersteller VW, mit automatischer Drehzahlregelung, Anschaffungskosten insgesamt 14.335 Euro, Festbetragsförderung des Freistaates Bayern 4.700 Euro.

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