Herzlich willkommen im Kultursalon

Georgenberg. „Wir laden herzlich ein zu unserem Frühsommer-Programm“, heißt es beim Kultursalon. Susanne und Michael Schieder präsentierten im Rathaus eine Gemäldeausstellung mit Werken von Cosmas Herbert Maria Lang und einen Liederabend mit dem Tenor Florian Neubauer.

Florian Neubauer. Foto: Foto: Jan Fackelmann

Der 1968 in Dachau geborene und 2019 viel zu früh verstorbene Cosmas Herbert Maria Lang wuchs nach dem Umzug seiner Familie in Schöfweg im Bayerischen Wald auf. Dort machte er bei seinem Vater Heribert Lang eine Ausbildung als Holzbildhauer. Sein bildhauerisches Können vertiefte er bei Wolfgang Kappes, seine Fertigkeiten im grafischen Bereich und der Malerei bei Josef Steinhübl und Herbert Hack. Lang arbeitete im Rahmen mehrmonatiger Auslandsaufenthalte mit Künstlern in Südafrika, Indonesien und auf Mallorca zusammen.

Georgenberger hat vermittelt

Das Gesamtwerk umfasst ein breites Spektrum von Gemälden in verschiedenen Techniken und Drucken bis hin zu Skulpturen und Schnitzkunst. Sein aus dem Georgenberger Ortsteil Faislbach stammender Freund Joachim Scheibl betreut den künstlerischen Nachlass „Joachim hat den Zugang zu diesen Kunstwerken vermittelt“, freuen sich Susanne und Michael Schieder schon auf die Vernissage am Samstag, 11. Mai, um 14 Uhr. Sie wird musikalisch von Wegbegleitern des Künstlers umrahmt.

Ein wunderbarer Liederabend

Unter dem Motto „Hör‘ ich das Liedchen klingen“, steht der Liederabend mit Werken von Robert Schumann (1810 bis 1856) am Samstag, 29. Juni, um 19 Uhr. Sie geben der Tenor Florian Neubauer und Susanne Schieder am Klavier zum Besten.

Der gebürtige Weidener studierte nach seiner musikalischen Ausbildung bei den Regensburger Domspatzen an den Musikhochschulen in Hannover, Weimar und Dresden. Er war Preisträger des Fünften Talente-Campus des Philharmonischen Chores Berlin 2018, des „Podiums Junger Gesangssolisten“ 2021 und des Telemann-Wettbewerbs 2023. Neben Verpflichtungen an verschiedenen Theatern von Nürnberg bis Kiel war Neubauer von 2018 bis 2020 Mitglied des Ensembles des Theaters Altenburg Gera. Seit 2020 ist er in Dresden an der Landesbühne Sachsen engagiert und dort in zahlreichen Produktionen zu erleben.

Ein viel gefragter Künstler

Bei Kirchenkonzerten ist er in seiner Heimatstadt Weiden und in der gesamten Oberpfalz ein gefragter Solist. Singen wird er zwei Liederzyklen von Robert Schumann: Liederkreis op. 39 nach Gedichten von Joseph von Eichendorff und die bekannte „Dichterliebe“ – Liedkreis op. 48 – nach Gedichten von Heinrich Heine. „Tauchen Sie mit uns ein in romantische Welten, in Liebesfreud und Liebesleid“, lädt das Ehepaar Schieder ein.

Karten

Der Konzertabend findet in der gewohnten Form mit Pause und Pausenbewirtung statt.

Eintrittskarten gibt es für 15 Euro und 10 Euro (Schüler) unter der Telefonnummer 09658/9139532 oder per E-Mail an kultursalon@edition-symphonia.de.

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