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Kirchlicher Segen für neue Betreuungsräume

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Kemnath. Die Nachmittagsbetreuung der Grundschule ist umgezogen. Die Stadt investiert 560.000 Euro für den Bau von zwei Klassenräumen in Massivholzbauweise.

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In Holzbauweise wurden die beiden Klassenzimmer errichtet. Foto: Holger Stiegler
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Ein neues Holzbauwerk steht seit einigen Wochen auf dem Gelände der Kemnather Grund- und Mittelschule: Realisiert wurden dort zwei Klassenräume mit Eingangsbereich und Sanitäranlagen in Massivholzbaubauweise mit komplett im Werk vorgefertigten Einzelmodulen. Untergebracht ist darin die Nachmittagsbetreuung der Grundschule Kemnath. Jetzt spendeten die Geistlichen Pfarrerin Kathrin Spies und Pfarrer Thomas Kraus den ökumenischen Segen.

Platznot zwang zum Handeln

Kemnaths Bürgermeister Roman Schäffler erinnerte daran, dass die Nachmittagsbetreuung bisher in zwei Klassenräumen der Schule stattgefunden habe. Da der Platz aber immer weniger geworden sei, sei festgestanden, dass man baulich etwas unternehmen müsse. „Im ersten Moment denkt man natürlich immer an Container und rechnet mit dem Schlimmsten“, so der Bürgermeister. In Gesprächen mit den Verantwortlichen der Ziegler Group habe man aber in kurzer Zeit eine nachhaltige Lösung gefunden, die so gar nichts von einem Container habe und mit viel Wohnlichkeit verbunden sei.

Zwei Betreuungsräume mit jeweils 77 Quadratmetern

Schäffler dankte sowohl der Firma für die schnelle Umsetzung des Projekts, aber auch den Verantwortlichen der Regierung für die schnelle Bewilligung. In dem Kubus mit Flachdach findet auf einer Fläche von 200 Quadratmetern die Betreuung der Schulkinder über Mittag und am Nachmittag statt. Herzstück des Gebäudes sind zwei Betreuungsräume mit einer Größe von jeweils 77 Quadratmetern. Das Gebäude wurde von der Kommune als Bauherrin gebaut und nun an den Schulverband vermietet. Die Baukosten liegen bei 540.000 Euro, die Förderung durch den Freistaat liegt bei 300.000 Euro.

Projekt in knapp zehn Wochen umgesetzt

Nicole Riolfi und Sebastian Keck, die anwesenden Verantwortlichen der Firma Ziegler betonten, dass das Projekt innerhalb einer 9,5-wöchigen Planungs- und Bauzeit habe umgesetzt werden können. Mit der Materialauswahl sei der Gedanke der Nachhaltigkeit auch praktisch umgesetzt worden. Stellvertretender Landrat Günter Kopp gratulierte zu dem hervorragend gelungenen Bauwerk. Grundschule und Kommune hätten genau richtig auf die Herausforderung reagiert.

Entstanden sei nun ein „kleines Aushängeschild für den Kemnather Bereich“, so Kopp. Eine zeitgemäße Betreuung sei in dem Gebäude möglich. Martina Weiß von der gfi Weiden, die Verantwortlichen für die Nachmittagsbetreuung, betonte, dass man sich in den neuen Räumen „pudelwohl“ fühle. Alle seien begeistert darüber, dass die Umsetzung so schnell geklappt habe.

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