Nichts für schwache Nerven – Serie des SC Luhe-Wildenau gerissen
Luhe-Wildenau. Ein wildes Nachholspiel vom 22. Spieltag der Landesliga Mitte endete mit einem glücklichen 4:2-Heimsieg für den TSV Seebach gegen SC Luhe-Wildenau. Ein Unentschieden war aber durchaus drin.
Bereits in der ersten Spielminute gelang Seebach die Führung durch Christoph Beck, der nach einem Angriff über die linke Seite im Elfmeterraum freistand und einschob. Nicht einmal zwölf Minuten nach dem ersten Treffer erhöhte Patrick Pfisterer zum 2:0 für die Hausherren. Simon Griesbeck, bereits Vorlagengeber beim ersten Tor, setzte sich erneut auf der linken Seite durch, passte präzise in die Mitte und Pfisterer ließ SC-Keeper Roland Frischholz keine Abwehrchance.
Der SC Luhe-Wildenau steigerte sich aber im Verlauf des Spiels und erarbeitete sich mehrere hochkarätige Chancen durch Daniel Ettl, Nico Argauer, Felix Diermeier und Erol Özbay. Der Anschlusstreffer gelang dann in der 42. Minute durch ein unglückliches Seebach Eigentor von Kilian Schwarzmeier. Er brachte den Ball nach einer Ecke von Fabian Geitner im eigenen Tor unter.
Entscheidung in der Schlussphase
In der zweiten Halbzeit egalisieren sich die Teams weitgehendst. Marius Weiderer vom TSV Seebach sah nach einem taktischen Foul im Mittelfeld die Gelb-Rote Karte. Der SC Luhe-Wildenau kämpfte weiter und erzielte in der 82. Minute, nach einem schönen Sololauf auf der rechten Seite, den Anschlusstreffer durch Nico Argauer.
In der 90. Spielminute erhielt Luhe-Wildenau die Chance zum Ausgleich durch einen Elfmeter, nachdem Nico Argauer gefoult worden war. Argauer selbst übernahm die Verantwortung, doch Seebachs Torhüter Matthias Loibl parierte und bewahrte seine Mannschaft vor dem Ausgleichstreffer. Schließlich entschied Simon Griesbeck in der Nachspielzeit mit seinem Treffer zum 4:2-Endstand endgültig das Spiel zugunsten von Seebach.
Trainerstimmen nach dem Spiel
Trainer Manfred Stern vom TSV Seebach: „Luhe-Wildenau ist für mich die Mannschaft der Stunde. Sie waren immer brandgefährlich, so viele Torchancen haben wir schon lange nicht mehr zugelassen. Ich bin froh, dass wir diese Hürde siegreich genommen haben.“
Spielertrainer Benjamin Urban vom SC Luhe-Wildenau betonte den Lernprozess seines Teams: „Es tut brutal weh. Wir haben zu viele Fehler gemacht, aber wir arbeiten daran, auf das Level der Topmannschaften zu kommen. Respekt für meine Mannschaft, die sich immer wieder zurück gearbeitet hat.“
Der SC Luhe-Wildenau hat Moral und Kampfgeist bewiesen. Mittlerweile kann man mit den Topmannschaften der Liga mithalten und mit etwas Glück wäre beim Tabellenzweiten der Liga, sogar ein Unentschieden möglich gewesen.
Landesliga Mitte
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